Yes we camp! Tipps für Camping-Einsteiger

Verbogene Zeltstangen, die sich weigern, ineinander zu passen. Kalte Stunden im feuchten Zelt. Schwärme von Mücken und anderen, undefinierbaren Viechern. Sanitäranlagen, die man nüchtern niemals betreten würde. Wenn das Ihre Vorstellungen vom Camping sind, hören Sie jetzt besser auf zu lesen.

Campen fuer Einsteiger. Was Sie beachten sollten, erklaert Ihnen Jawoll. Oder Sie sehen Campen so: die Freiheit, dort anzuhalten und zu bleiben, wo es einem gefällt. Keine festen Essenszeiten. Keine überfüllten 08/15-Hotelanlagen voller Menschen, um die man zu Hause lieber einen Bogen macht, dafür unvergessliche Abende mit Gleichgesinnten. Na, wäre das nichts für Sie? Dann lesen Sie in diesem Ratgeber, worauf Sie als Camping-Neuling besonders achten müssen.


Camping – aber wie?

Campen2_kleinNun spielen Sie also mit dem Gedanken, das Campen auszuprobieren. Zunächst sollten Sie sich überlegen, ob Sie nur mit dem Zelt verreisen wollen oder gleich mit einem Wohnwagen oder Wohnmobil. Vielleicht testen Sie das Konzept Camping erst einmal auf einem Wochenendtrip. Eine Grundausstattung mit Zelt, Isomatte, Schlafsack und Campingkocher gibt es ab etwa 300 Euro. Aber bevor Sie sich gleich in Unkosten stürzen: Ein Zelt können Sie sicher im Bekanntenkreis borgen, und ein Wohnmobil lässt sich mieten.

Das richtige Zelt

Bei der Auswahl des Zelts fragen Sie sich zunächst, für welchen Zweck Sie es benötigen: Für Wander- und Trekkingtouren sind kleine und leichte Zelte ideal. Für einen Urlaub mit der ganzen Familie brauchen Sie etwas Geräumigeres. Denken Sie dabei nicht nur an Schlafplätze, sondern auch an Stauraum. Generell sollte das Zelt ein biegsames, aber nicht leicht zerbrechliches Gestänge besitzen. Für Boden und Innenzelt ist luftdurchlässiges Nylon gut geeignet. Das Außenzelt sollte vor allem wasserfest sein. Die sogenannte Wassersäule sagt Ihnen, welchem Wasserdruck das Außenzelt standhält, bevor Feuchtigkeit eindringt: Im Normalfall kommen Sie mit einem Wert von 5.000 Millimetern aus. Ebenfalls sollte eine gute Belüftung gewährleistet sein. Die klassischen Zelttypen Kuppelzelt und Tunnelzelt erfüllen in der Regel alle diese Anforderungen.

Der richtige Schlafsack

Schlafsäcke sind entweder mit Daunen oder mit Kunstfasern gefüllt. Daunenschlafsäcke wärmen gut, sind leicht und lassen sich platzsparend zusammenrollen. Kehrseite: Sie sind nicht wasserfest. Besser gegen Wasser gewappnet – und günstiger – sind Kunstfasermodelle. Dafür bringen sie ein höheres Gewicht auf die Waage.

Der richtige Zeltplatz

Allein in Deutschland gibt es etwa 2900 Campingplätze. Unabhängig vom Reiseziel sollte der ideale Campingplatz die Kriterien erfüllen, die Ihnen wichtig sind: Wünschen Sie ein Restaurant auf dem Gelände? Möchten Sie in einem nahegelegenen See baden? Soll FKK erlaubt sein? Verreisen Sie mit Ihrem Haustier? Die Bewertungsportale ADAC Campingwelt, camping.info und Eurocampings sind gute Anlaufstellen für eine europaweite Campingplatzsuche. An eines sollen Sie aber denken: Wild campen ist so gut wie überall verboten.

Passend aus unserem Sortiment

Bevor Sie zu Ihrem Campingtrip aufbrechen, vergessen Sie nicht, die praktische Checkliste von Jawoll auszudrucken: Hier sehen Sie auf einen Blick, ob Sie beim Packen an alles gedacht haben. Und wenn Sie noch Campingzubehör brauchen, hilft Jawoll mit seinem umfangreichen Angebot ebenfalls.
 

Fotos:
Thinkstock, iStock, andreusK
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