Unterschlupf für tierische Gartenbewohner: Winterquartiere für Igel, Vögel & Co.

Im Winter benötigen nicht nur wir Menschen eine schützende Unterkunft, auch die tierischen Gartenbewohner brauchen einen Unterschlupf. Wie man mit wenig Aufwand Vögeln, Igeln, nützlichen Insekten und anderen Vertretern der Fauna ein passendes Winterquartier beschafft, steht im Jawoll-Magazin.

Den Garten nicht blitzblank putzen

Den Tieren setzt der Winter zu. So helfen Sie ihnen. Wem das Wohl der tierischen Gartenbewohner am Herzen liegt, der räumt seine Grünfläche vor dem Wintereinbruch nicht zu ordentlich auf. Zwar sollte der Rasen möglichst komplett von Blättern und Pflanzenresten befreit werden, damit er ausreichend Luft bekommt – das gilt aber nicht für den restlichen Garten. Hier empfiehlt es sich, Laub, Reisig und verblühte Pflanzen nicht vollständig zu entfernen. Denn sie können den unterschiedlichsten Tieren im Winter als Unterkunft und Nahrungsquelle dienen.

Nistkästen dienen nicht nur Vögeln als Unterschlupf

Das Vogelhaus bietet auch im Winter Schutz. Zum Nisten benötigen die Vögel die Nistkästen erst im Frühjahr, aber auch und gerade im Winter sind die kleinen Häuschen für die gefiederten Gartenbewohner wichtig. Sie bieten ihnen Schutz vor widrigem Wetter und dienen in kalten Nächten als Schlafplatz. Füttern sollte man Vögel nur bei Frost und einer geschlossenen Schneedecke. Ansonsten finden Vögel auch im Winter ausreichend Futter – im heimischen Garten sind Stauden, Sträucher und Blumenreste als Futterquellen für die Tiere geeignet.

Die Nistkästen werden übrigens nicht nur von Vögeln genutzt: Auch für Fledermäuse, Eichhörnchen und Schmetterlinge geben sie ein prima Winterquartier ab.

Im Reisighaufen fühlt sich der Igel wohl

Ingel verschlafen den Winter. Igel überbrücken die kalte und nahrungsarme Zeit, in dem sie ausgiebig schlafen. Der Winterschlaf dauert bei ihnen bis zu fünf Monate, während dieses Zeitraums sind sie auf ein geschütztes und wärmendes Quartier angewiesen. Ideal für die Insektenfresser ist ein Haufen aus Reisig und Blättern. Dafür schichtet man in einer Ecke des Gartens holzartige Abfälle, wie sie beim Zurückschneiden von Bäumen, Büschen und Stauden anfallen, zu einem Reisighaufen auf. Den bedeckt man zusätzlich mit Laub – und fertig ist das perfekte Winterschlafquartier für den Igel.

Solche Reisighaufen sind auch eine willkommene Rückzugsstätte für andere Tiere: Kröten und Eidechsen finden dort Schutz vor der Kälte und zudem ausreichend Nahrung.

Eine Mulchschicht für die Kleinen

Eine etwa drei bis fünf Zentimeter dicke Schicht aus Mulch – eine Mischung aus Rasenschnitt, Laub und zerkleinerten Zweigen – schützt nicht nur die Beete und Pflanzenwurzeln. Sie liefert auch Regenwürmern und anderen Bodenlebewesen Nahrung. Positiver Nebeneffekt: Die Kleintiere wandeln die organischen Abfälle in wertvollen Humus um, der dann wiederum den Pflanzen als Nährstoff dient.

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