Tauchen als Hobby – Faszination Unterwasserwelt

Tauchen als Hobby – Faszination Unterwasserwelt

Fremde Welten erkunden, farbenprächtige Meeresbewohner beobachten, sich unter Wasser schwerelos fühlen: Tauchen ist ein faszinierendes Hobby. Wer einmal damit angefangen hat, mag meist nicht mehr davon lassen. Sie interessieren sich auch für den Tauchsport? Jawoll verrät, wie Sie ihn erlernen können und worauf Sie beim Einstieg achten sollten.

Faszination-TauchenTauglichkeit ist Bedingung

Wer mit dem Tauchen beginnt, sollte ein paar Voraussetzungen mitbringen. Die wohl wichtigste ist, dass man sich im nassen Element wohlfühlt und keine Angst vor dem Untertauchen oder dem Kontakt mit Fischen und anderen Meeresbewohnern hat. Außerdem sollte eine gewisse Fitness vorhanden sein – die sogar von einem Mediziner bestätigt muss. Denn am Anfang jeder Taucherkarriere steht eine Tauglichkeitsuntersuchung. Ohne entsprechende Tauglichkeitsbestätigung kann man sich bei keiner seriösen Tauchschule zu einem Kurs anmelden.

Schnupperkurs finden

Empfehlenswert ist es, zunächst einen Schnupperkurs zu absolvieren. Das ist die günstigste Variante um herauszufinden, ob Tauchen etwas für Sie ist oder nicht. In Deutschland finden die Kurse meist in Schwimmbädern oder -hallen statt, die Ausrüstung wird gestellt.

Welche Tauchschulen und -vereine in der Nähe solche Schnupperkurse anbieten, erfährt man über die Interseiten der großen Tauchsportverbände. Dazu zählen beispielsweise der VDST (Verband Deutscher Sporttaucher), PADI (Professional Association of Diving Instructors) und SSI (Scuba Schools International). Wer nach dem Schnuppern Lust auf mehr hat, kann anschließend einen grundlegenden Einstiegskurs absolvieren.

Das „ABC“ für jeden Taucher

Die Grundausrüstung für Taucher – auch „ABC-Ausrüstung“ genannt – besteht aus einer Tauchmaske, einem Schnorchel und Tauchflossen. Wer lediglich Schnorcheln möchte, ist mit diesem Trio ausreichend ausgerüstet. Worauf bei der Anschaffung zu achten ist: Die Maske, die anders als eine Schwimmbrille auch die Nase bedeckt, muss bequem und absolut wasserdicht sitzen. Beim Schnorchel ist vor allem wichtig, dass das Mundstück gut passt. Von einem Modell mit Ventil an der Luftzufuhr raten Experten allerdings ab.

Ob sich die Anschaffung weiterer Ausrüstungsgegenstände lohnt oder das Ausleihen die bessere Alternative ist, hängt vom Umfang der Tauchaktivitäten ab. Wer nur einmal im Jahr im Urlaub tauchen geht, kann auf den Erwerb eines eigenen Drucklufttauchgeräts, Tauchanzugs und Bleigurts sowie weiterer Utensilien wie Tauchcomputer, Tauchuhr und Tauchmesser verzichten.

Brevets als Qualifikationsnachweis

Wer einen Tauchkurs erfolgreich abgeschlossen hat, erhält als Nachweis einen Brevet genannten Tauchschein. Zusammen mit dem Logbuch, in dem Taucher ihre Tauchgänge festhalten, dokumentiert das Brevet den Ausbildungsstand des Tauchers. Brevets sind keine offiziellen, von Behörden anerkannten Dokumente. Sie dienen aber anderen Tauchschulen als Bescheinigung, dass eine Person bestimmte Qualifikationen erworben hat und zum Beispiel ohne Tauchlehrer tauchen oder bestimmte Tiefen unterschreiten darf.

Tauchkurs am Urlaubsort machen

Einen Tauchkurs kann man natürlich auch im Urlaub absolvieren. Vor allem wenn es in warme Gefilde geht, kann das lohnender sein als in Deutschland. Anfänger sollten darauf achten, dass die jeweilige Tauchschule im Ausland über qualifiziertes Personal und eine geeignete Infrastruktur mit Tauchbecken verfügt, außerdem sollte sie Mitglied in einer der internationalen Tauchorganisationen sein (s.o.). Zu bedenken ist auch, dass ein Tauchkurs zumeist über mehrere volle Tage geht und ein Teil der kostbaren Urlaubszeit dementsprechend nur dem Tauchen gewidmet ist. Bei wem sich in den Ferien alles ums Tauchen drehen soll, der sollte seinen Urlaub gleich bei einem spezialisierten Reiseveranstalter buchen.

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