So wird Ihr Rasen schnell wieder prächtig grün und leuchtend

So wird Ihr Rasen schnell wieder prächtig grün und leuchtend

Die ersten Sonnenstrahlen des Frühlings locken uns hinaus in den Garten. Welche Freude, die ersten Knospen zu entdecken! Überall sprießt und wächst es – allein der Rasen bietet einen trostlosen Anblick: vertrocknete Halme, dazwischen große, leere, braune Flecken Erde. Am Rand hat sich jede Menge Moos ausgebreitet und dem einst so strahlend grünen Rasen den Garaus gemacht. Dazu entdeckt man jede Menge altes Laub, das sich um Pflanzen, Steine, Leuchten und Rankgitter angesammelt hat. Es nützt nichts, der Rasen braucht eine Intensivbehandlung! Aber: Die Chancen stehen gut, ihn bald wieder in alter Pracht erstrahlen zu lassen!

Rasen-Erneuerung 1Grundlegende Arbeiten und Vorbehandlungen

Zuerst sollten die auf dem Rasen liegenden Blätter und Äste entfernt und am besten gleich in einen großen Gartenabfallsack geworfen werden. Aus den Sträuchern, in denen sich das alte Laub am liebsten festsetzt, muss es von Hand herausgezupft werden, denn vor allem tanninhaltiges Eichenlaub verhindert, dass die Pflanze richtig atmen kann.

Nun sieht man die vielen Stellen, die einen „Rasenarzt“ benötigen, schon viel deutlicher. Wichtig ist die schonende Entfernung der moosigen Stellen. Das gelingt am besten, indem man Eisensulfat darüber streut. Nach zwei bis drei Tagen ist das Moos vertrocknet und kann ganz einfach mit dem Rechen abgezogen werden. Lässt man diese Vorbehandlung weg, werden die wenigen, noch existierenden Grashalme nämlich ebenfalls weggerissen.

Erst vertikutieren, dann mähen

Gemäht werden sollten die wenigen Reste des Rasens jetzt noch nicht, stattdessen kommt ein anderes Gerät zum Einsatz: der Vertikutierer. Er sorgt dafür, dass die Erde gelockert wird und mehr Sauerstoff bekommt. Nach getaner Arbeit werden mit vollen Händen Rasensamen gesät und eine dünne Schicht Erde darüber verteilt – und natürlich vorsichtig gegossen, am besten mit weichem Sprühnebel. Nach wenigen Tagen sprießen die ersten, zarten, hellgrünen Halme aus der Erde. Jetzt sät man an den Stellen noch einmal nach, an denen noch nichts gewachsen ist. Frühestens nach drei Wochen sollte der neue Rasen gemäht werden – und zwar nicht zu kurz. Der Rasen erhält durch regelmäßiges Mähen zwar mehr Dichte, er sollte aber nicht unter 3,5 Zentimeter geschnitten werden, im Schatten nicht unter 4,5 Zentimeter.

Genügend Nährstoffe und Wasser zuführenRasen-Erneuerung-3

Häufig leiden Rasenflächen unter Nährstoffmangel, der sich durch verblassende Grünfärbung zeigt.
Die Grashalme benötigen Stickstoff, der für Wachstum sorgt, Phosphor, der das Wurzelwachstum antreibt und als Energieträger funktioniert, und schließlich noch Kalium, das den Rasen belastbarer macht. Diese drei Mineralstoffe sollte der Rasen in Form eines Langzeitdüngers erstmals Ende März bis Mitte April erhalten, das zweite Mal dann im Juli.

Damit der Rasen den Sommer übersteht, benötigt er natürlich ausreichend Wasser. Mit einer Sprinkleranlage stellen Sie sicher, dass er allabendlich genügend davon erhält. Gießen ist bei strahlendem Sonnenschein ungünstig, da erstens zu viel verdunstet und zweitens die Halme einen „Sonnenbrand“ bekommen können. Unter Bäumen und Sträuchern braucht der Rasen zusätzlich Wasser. Jetzt steht dem perfekten, leuchtend grünen, dichten und weichen Rasen nichts mehr im Wege und Sie können sich den ganzen Sommer lang an ihm erfreuen!

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