Sag es durch die Blume – Worauf Sie bei einem Ziergarten achten müssen

Ob groß oder klein, ob lichtdurchflutet oder schattig – für jeden Garten gibt es die passenden Blumen. Jawoll sagt Ihnen, wie Sie Ihre „Scholle“ in ein wahres Blumenparadies verwandeln.

blumenBodenbeschaffenheit

Zunächst einmal ist die Beschaffenheit des Bodens von Bedeutung für die Blumenzucht – und zwar die der obersten Schicht (bis 60 cm Tiefe). Hier sind die Wurzeln der Pflanzen verankert, hier tanken sie Nährstoffe und Wasser. Und: Hier leben auch die vielen kleinen Organismen, die abgestorbenen Pflanzenteile zu Humus zersetzen. Der Humus bestimmt auch die Fruchtbarkeit eines Bodens – denn im Humus finden sich die für das Wachstum von Pflanzen wichtigen Mineral- und Nährstoffe sowie Wasser. Im Gegensatz dazu kann ein sandiger Boden wenig Wasser und Nährstoffe speichern, neigt aber auch weniger zur sogenannten Vernässung, die wiederum das Pflanzenwachstum beeinträchtigen kann. Für die meisten Pflanzen ideal ist eine Mischung aus beiden Bodenarten – also ein gut durchlässiger, krümeliger und humoser Boden.

Lichtverhältnisse

In jedem Garten gibt es unterschiedliche Licht- und damit auch Temperaturverhältnisse: Ein Beet an der südlichen Hauswand hat viel Sonne und kann stark aufheizen, an der Nordseite hingegen ist es oft düster und kühl. In der Nähe von Bäumen und Sträuchern gibt es viel Schatten, was auch zu einer höheren Luftfeuchtigkeit führt. Demensprechend sind die Pflanzen und Blumen auszuwählen: Sommerblumen wie Geranien brauchen oft viel Licht, andere wie die Akelei sind mit halbschattigen Orten zufrieden. Aber auch in schattigen Beeten herrscht mit der richtigen Auswahl (Fingerhut, Alpenveilchen) eine üppige Blütenpracht. Andere Schattengewächse wie Farne entfalten ihren Charme weniger durch Blüten als durch dichten Blattbewuchs. Bei vielen Beeten ändern sich Licht und Temperatur im Laufe des Tages je nach Sonnenstand. Wenn die Blumen also mittags und nachmittags in der prallen Sonne stehen, sollten diese auch wirklich gut Sonne vertragen.

Beetgestaltung: Blumen oder Stauden?

Wie bringe ich mein Beet zum Leuchten – mit Sommerblumen oder mit Stauden? Sommerblumen werden im Frühjahr gesät oder gepflanzt, blühen dann den Sommer über und gehen bei Frost wieder ein. Populäre Beispiele sind Portulakröschen und Elfenstorm. Einjährige Blumen blühen meist den ganzen Sommer über, daher ist ihr Nährstoffbedarf auch sehr hoch und sie brauchen viel Sonne. Stauden dagegen sind winterharte Pflanzen – sie treiben nach einer winterlichen Ruhepause jährlich neu aus. Auch Zwiebel- und Knollenpflanzen werden unter Stauden eingeteilt, allerdings müssen bei einigen Arten die Zwiebeln beziehungsweise Knollen im Herbst ausgegraben werden, damit sie trocken und dunkel überwintern können. Stauden haben gegenüber den einjährigen Blumen eine kürzere Blühdauer, aber sie vertragen auch eher Trockenheit und Schatten, zudem laugen sie den Boden weniger aus.

Eine bewährte Ziergarten-Taktik ist es, Stauden mit Sommerblumen zu mischen. So vermeiden Sie auch, bis Mai auf ein kahles Beet zu starren. Bei der Anordnung der Pflanzen im Beet gilt grundsätzlich: Hohe Pflanzen wie Stauden nach hinten, kleinere Blumen nach vorne – zumal letztere auch oft anspruchsvoller sind und mehr Pflege bedürfen.

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Fotos:
Thinkstockphotos, iStock, bobbidog