O sole mio – Welches Sonnenschutzmittel für welche Haut?

Sonnenschutzmittel1Es gibt sie als Creme, Lotion, Öl oder Gel, zum Sprühen oder cremen, für Kinderhaut, reife Haut oder Neurodermitis-Haut: Die Auswahl an Sonnenschutzmitteln ist riesig. Dazu noch verschiedene Lichtschutzfaktoren diverser Hersteller. Jawoll bringt Licht in den Sonnenschutzmittel-Dschungel und erläutert, welches Produkt für welche Haut geeignet ist.

Sonnenschutzmittel sollen die Zellen der Haut vor schädlichen Strahlen schützen. Vor UV-B-Strahlen, die Sonnenbrand und Hautkrebs auslösen können. Und vor den tiefer in die Haut eindringenden UV-A-Strahlen, die verantwortlich sind für Zellschäden, welche wiederum Allergien, Hautalterung und Krebs verursachen können.

Sonnenschutzmittel2Wirkungsweise von Sonnenschutzmitteln

Das erreichen sie mittels zweier Wirkmechanismen: chemische Filter, die in die Haut eindringen und dort UV-Strahlen umwandeln und die besser verträglichen physikalischen Filter, die – beispielsweise mit mineralischen Pigmenten – einen äußeren Schutzfilm auf der Haut bilden und Strahlen gar nicht erst in die Haut lassen. Physikalische Filter, insbesondere die mineralischen, eignen sich gut für hohe Lichtschutzfaktoren. Auch allergische Reaktionen treten bei ihnen seltener auf.

Sonnenmilch ist das am häufigsten verwendete Sonnenschutzmittel. Milch ist eine flüssige Emulsion, die gebräuchlichste dabei eine Öl-in-Wasser-Emulsion. Die Alternativen wie Creme, Öl oder auf Wasser basierendem Gel ist für das Gros der Sonnenbadenden nur eine Frage der Konsistenz-Vorliebe. Wer aber unter Sonnenallergie leidet, greift besser zum emulgatorfreiem Gel. Sonnenschutzmittel für Neurodermitiker hingegen sollten einen extra biologischen Schutzfaktor, etwa Licochalcon A, enthalten und gute pflegende Eigenschaften aufweisen. Für reife Haut angebotene Sonnenschutzmittel enthalten in der Regel Zusatzstoffe wie das Anti-Aging-Coenzym Q10.

Sonnenschutzmittel3Was ist der Lichtschutzfaktor?

Die Wahl des Lichtschutzfaktors (LSF) richtet sich bei Jugendlichen und Erwachsenen nach deren Hauttyp, in diesem Zusammenhang Fototyp genannt. Es werden generell sechs verschiedene Fototypen mit unterschiedlicher Eigenschutzzeit unterschieden. Die hierzulande am häufigsten vertretenen Fototypen 2 und 3 verfügen über eine Eigenschutzzeit von maximal 10 beziehungsweise 20 Minuten. Benutzt Fototyp 2 nun ein Sonnenschutzmittel mit LSF 20, verlängert sich die Schutzzeit damit um das 20fache, in diesem Fall also von 10 auf 200 Minuten.

Bei Kindern beträgt die Eigenschutzzeit übrigens nur maximal 10 Minuten. Kinderhaut ist nicht nur zarter, sondern auch anders aufgebaut als erwachsene Haut – die für die Entstehung von Hautkrebs relevanten Zellen liegen näher an der Hautoberfläche. Die meisten Kinderprodukte besitzen deshalb einen sehr hohen Lichtschutzfaktor und sind zudem oft extra-wasserfest. Wobei wasserfest bedeutet, dass nach zweimal 20 Minuten im Wasser noch mindestens 50 Prozent Schutz vorhanden sein muss. In der Regel enthalten Kindersonnenmittel auch die sofort wirksamen und besser für den Körper verträglichen physikalischen Filter.

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