Natur pur – So gärtnern Sie umweltfreundlich

Natur pur – So gärtnern Sie umweltfreundlich

Für viele ist die Arbeit im Garten mehr als ein Hobby, sie ist eine Leidenschaft. Und mit ein paar Kniffen können Sie Ihren Garten auch umwelt- und klimaschonend begrünen. Nachfolgend haben wir die wichtigsten Tipps für eine ökologische Begrünung zusammengestellt.

nachhaltig-gaertnern1Pflanzenerde ohne Torf kaufen

Pflanzen- oder Blumenerde enthält oft Torf – der Stoff, aus dem unsere Moore bestehen. Torfabbau vernichtet wertvolle Lebensräume für Pflanzen und Tiere und setzt in kurzer Zeit große Mengen des im Torf gespeicherten Kohlendioxids frei. Kaufen Sie daher bevorzugt Erde mit dem Aufdruck „torffrei“. Auch beim Mulchen sollten Sie auf Torf verzichten und Alternativen wie Rindenmulch oder Pinienrinde verwenden.

Keine Pestizide verwenden

Verzichten Sie bei der Bekämpfung von Schädlingen im Garten auf den Einsatz von Pestiziden. Auch ohne Chemiekeule lassen sich Schädlinge in den Griff bekommen. Beispielsweise durch natürliche Feinde: Marienkäfer und Florfliegen etwa ernähren sich von Milben und Blattläusen. Mit Insektenhotels können Sie diese nützlichen Helfer in Ihren Garten locken. Der Igel wiederum frisst Schnecken – belohnen Sie ihn mit ein paar Leckerbissen (angebratenes Hack, hartgekochte Eier, Hunde- oder Katzendosenfutter). Milben und Läuse können Sie beispielsweise auch mit Brennesseljauche aus einem Drucksprüher bekämpfen. Mehr zum Thema Schädlingsbekämpfung lesen Sie hier.

Umweltbewusst düngen

Die Vorteile von handelsüblichen mineralischen Düngern liegen auf der Hand: Sie sind effektiv und schnell wirksam. Auf lange Sicht schwächen diese Dünger jedoch das Bodenleben. Besser ist aus ökologischer Sicht der Einsatz von Öko-Düngern und Kompost – den man zudem in einem eigenen Komposter herstellen kann. Öko-Dünger enthalten keine chemischen Stoffe, sollten aber – wie alle Dünger – sparsam eingesetzt werden.

nachhaltig-gaertnern2Heimische Pflanzen bevorzugen

Heimische Pflanzen sind seit Generationen an unser Klima angepasst und dadurch robuster gegen Schädlinge und Krankheiten als eingeflogene exotische Pflanzen. Darüber hinaus bieten sie Lebensraum und Nahrungsquellen für einheimische Tierarten. Exoten hingegen werden aufwändig in Treibhäusern gezüchtet, benötigen viel Dünger und haben zudem einen weiten Transportweg – das ist schlecht für die CO2-Bilanz.

Wasser sparen

Das beste Wasser zum Gießen kommt immer noch aus der Natur: Regenwasser ist besonders weich und zudem kostenlos. Zum Sammeln eigenen sich Regentonnen am besten. Aber auch andere Gefäße, die Sie gerade zur Hand haben, lassen sich zum Auffangen benutzen. Beete, die mit einer ca. 9 Zentimetern starken Mulchschicht aus organischen Material (Rindenmulch) bedeckt sind, trocknen nicht so schnell aus. Auch der Unkrautbewuchs wird dadurch verringert.

Sparsamer Einsatz von Maschinen

Gartenmaschinen wie Rasenmäher oder Vertikutierer sind quasi unentbehrlich im Garten. Und das sollen sie auch bleiben! Aber einige Punkte sollten Sie beim Einsatz von maschinellen Helfern trotzdem berücksichtigen. Geräte mit Benzinmotoren sind in der Regel lauter und produzieren Abgase. Elektromotoren arbeiten leiser und abgasfrei. Wer sich von dem Kabel gestört fühlt, kann ein entsprechendes Gerät mit Akku-Betrieb in Betracht ziehen.

Passend aus unserem Sortiment

Jawoll bietet viele nützliche Helfer für eine ökologisch sinnvolle Gartenarbeit – besuchen Sie uns online oder in einer unserer Filialen!
 

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