Mücken, Bremsen, Wespen – Was tun bei Insektenstichen?

Mücken, Bremsen, Wespen – Was tun bei Insektenstichen?

Sommerzeit ist Insektenzeit. Leider auch für die unangenehmen Vertreter, die Stechinsekten. Mücken, Bienen, Wespen, Bremsen, Hornissen – irgendeine Spezies brennt immer darauf, uns Menschen eine zu verpassen. Die meisten Insektenstiche sind nervig, aber harmlos. Bei einigen dagegen muss man sich vorsehen. Jawoll gibt Tipps für die fachgerechte Behandlung.

insektenstich2In bestimmten Situationen den Arzt aufsuchen!

Wenn ein Insektenstich eine besonders heftige Reaktion hervorruft, deutet dies auf eine Insektenallergie hin, an der in Deutschland etwa zweieinhalb Millionen Menschen leiden. In diesem Fall sollten Sie unverzüglich einen Arzt aufsuchen oder den Notarzt rufen. Zumeist treten Insektenallergien bei Bienen, Wespen- und Hornissenstichen auf. Wenden Sie sich an einen Arzt, wenn

  • das Insekt in den Mund- oder Rachenraum gestochen hat
  • die Beschwerden deutlich stärker sind als normal, etwa starke Schmerzen oder große Schwellungen
  • kurz nach dem Stich Symptome wie Schwindelgefühl, Herzrasen, Übelkeit, kalter Schweiß oder Atemnot auftreten
  • sich die Einstichstelle nach einigen Tagen entzündet
  • nach dem Stich einer Zecke Kopf- oder Gelenkschmerzen auftreten
  • bis zu zwei Woche nach einem Zeckenstich ein roter oder rot umrandeter Fleck auftaucht – das kann ein Hinweis auf Borreliose sein.

Das hilft bei Insektenstichen

Obwohl Stiche von Mücken, Bienen, Wespen und Hornissen unterschiedlich schmerzen, können sie gleich behandelt werden: Als erste Maßnahme sollte der Stich rasch gekühlt werden – das kann unter fließendem kalten Wasser, durch Eis, Spucke, Alkohol oder auch Joghurt erfolgen. In Apotheken erhalten Sie Antihistaminikum-Salben, die eine juckreizstillende Wirkung haben. Auch eine Scheibe Zitrone beziehungsweise Zwiebel oder auf den Stich geträufeltes Lavendelöl mindern den Juckreiz. Apropos Juckreiz: Vermeiden Sie es, sich an der Einstichstelle zu kratzen, das kann eine Entzündung hervorrufen.

insektenstich1So vermeiden Sie Insektenstiche

Die beste Behandlungsmethode ist immer noch, die Biester gar nicht erst stechen zu lassen. Im Haus heißt das, Fliegengitter an den Fenstern und ein Moskitonetz über dem Bett anzubringen. Mücken mögen einige ätherische Öle überhaupt nicht, darunter Zitrusfrüchte, Bergamotte und Teebaumöl. Geräte, die Mücken durch Ultraschall vertreiben sollen, funktionieren dagegen so gut wie nie. Ebenso wenig wie Konstruktionen, die die Blutsauger erst per UV-Licht anziehen und dann auf einem Hochspannungsgitter grillen wollen. Insektenschutzmittel (sog. Repellents) wirken am besten, wenn Sie den Wirk­stoff Diethyltoluamid (DEET) beinhalten. Auch die gute, alte Fliegenklatsche hat nichts von ihrer durchschlagenden Wirkung verloren – und sei es nur als Instrument Ihrer Rache nach einem Stich.

Bei Bienen, Wespen und Hornissen denken Sie immer daran, die diese Tiere erst aggressiv werden, wenn sie sich bedroht fühlen. Verzichten Sie also drauf, wild um sich zu schlagen, sobald eine Wespe Kurs auf Ihr Stück Kuchen genommen hat. Um zu verhindern, dass gerade Kinder im Sommer eine in die Brause gefallene Wespe versehentlich mittrinken, servieren Sie zuckerhaltige Getränke nur mit Strohhalm oder decken die Gläser ab.

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