Malen mit Acrylfarben: So lernen Sie die Grundtechniken

Acrylfarbenmalerei ist vielseitig, Jawoll erklärt Ihnen die Techniken. Das Malen mit Acrylfarben ist ein guter Einstieg für werdende Künstler. Im Gegensatz zu den anspruchsvolleren Ölfarben lassen sich Acrylfarben einfacher verarbeiten und sind auch deutlich günstiger. Die intensiv leuchtenden Farben eignen sich hervorragend für großflächige Formate und Motive.



Die Grundausstattung

Acrylfarben werden in Tuben und Flaschen angeboten, im Handel gibt es ein weitgefächertes Sortiment. Für den Anfang jedoch reichen fünf bis sechs verschiedene Farben inklusive Weiß. Zum Mischen verwenden Sie am besten eine Palette. Acrylfarbe lässt sich exzellent mischen und kann auf fast jedem Untergrund verarbeitet werden. Besonders gut eignen sich natürlich Leinwände, die bereits vom Werk aus vorgrundiert wurden. Es gibt sie in vielen verschiedenen Formaten und Stärken. Sie haben auch den Vorteil, dass sie – sobald das Bild fertig ist – direkt an die Wand gehängt werden können. Verwenden Sie eine Leinwand, ist das Arbeiten an einer höhenverstellbaren Staffelei am angenehmsten. Das wichtigste Handwerkszeug für den ambitionierten Maler ist natürlich der Pinsel. Für den Einstieg reichen Borstenpinsel in mittlerer Qualität sowie Rundpinsel für Detailarbeiten aus. Für den satten Farbauftrag sollte der Pinsel mindestens Stärke 10 haben – bei größeren Leinwandformaten machen auch breitere Stärken Sinn. Für Details und feine Linien eignen sich Pinsel in Stärke 2 oder 3.

Der Umgang mit der Acrylfarbe

Welches Motiv es nun sein darf, ist individuell zu entscheiden. Landschaft, Stillleben, Porträt oder Abstraktion – Ihr Geschmack entscheidet. Überlegen Sie sich eine Komposition, danach sollten die Perspektive und die Proportionen festgelegt werden. Sie können auf der Leinwand direkt vorskizzieren. Dafür eignet sich Pastellkreide (in zarten Tönen) und für feine Skizzen stark mit Wasser verdünnte Acrylfarbe, damit die Linien später problemlos übergemalt werden können.

Zum Malen selbst werden Acrylfarben unverdünnt auf den Untergrund aufgebracht. Am besten testen Sie das Farbverhalten erst einmal auf einem Stück Pappe, um ein Gefühl für den Verlauf der Farbe zu bekommen. Die Farben können auf der Palette, aber auch direkt auf der Leinwand gemischt werden. Es muss nur rasch geschehen, denn Acrylfarbe trocknet – im Gegensatz zu Ölfarbe – sehr schnell.

Übung macht den Meister: Acryl können Sie immer wieder übermalen

Acrylfarben mit PinselGefällt Ihnen das erste Ergebnis nicht, ist das überhaupt kein Grund für eine künstlerische Krise. Acrylfarben können dank ihrer Deckkraft beliebig oft übergemalt werden – bis Sie mit Ihrem Werk zufrieden sind. Nach dem Malen müssen nur noch Pinsel und Palette gründlich mit Wasser aus- bzw. abgespült werden. Fertig.



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