Grill ‘em all – Tipps für den perfekten Grillabend

Grill ‘em all – Tipps für den perfekten Grillabend

Für viele ist es die schönste Nebensache der Welt – nicht Fußball oder „Sie-wissen-schon“, sondern Grillen. Ein lauer Sommerabend, der Duft von gegrilltem Fleisch, das Knistern der Glut: So stellen sich viele einen perfekten Abend vor. Aber man kann beim Grillen auch erstaunlich viel falsch machen. Mit diesen Tipps von Jawoll wird Ihre nächste Grillparty garantiert ein voller Erfolg.

grilltipps1Welcher Grill ist der richtige?

Der Klassiker unter den Grills ist der Holzkohlegrill. Er ist in den unterschiedlichsten Größen, Formen und Farben erhältlich, mit und ohne Deckel. Er ist ideal für das Grillen im Garten beziehungsweise auf der Terrasse und für unterwegs: Kleine Holzkohlegrills lassen sich leicht mit in den Park oder an den Strand nehmen. Grill-Puristen schätzen besonders den typisch-rauchigen Holzkohlegeschmack. Schwer im Kommen ist aber auch der Gasgrill, mit dem man quasi sofort loslegen kann. Zudem ist er sauber und temperaturgenau. Alles Wissenswerte zum Thema Gasgrill finden Sie hier. Ein Elektrogrill eignet sich ebenfalls fürs schnelle Grillen – besonders auf dem Balkon, da es beim Elektrogrill keine nennenswerte Rauchentwicklung gibt. Dafür muss man auf das typische Grillaroma verzichten. Bei Jawoll finden Sie übrigens online und in den Filialen immer eine große Auswahl an Grills aller Art.

Wenn Sie mit Holzkohle grillen, sollten Sie folgendes beachten: Rechnen Sie mit etwa 45 bis 60 Minuten, bis Holzkohle richtig durchgeglüht ist. Die Kohle sollte pyramidenförmig in der Mitte des Grills aufgeschichtet werden. Wenn die Holzkohle leicht mit Asche bedeckt ist, können Sie das Grillgut auflegen. Durch Wind oder Ablöschen mit Flüssigkeiten können beim Grillen Aschepartikel auf das Fleisch fliegen. Das ist weder gesund noch dem Geschmack zuträglich. Stellen Sie daher den Grill windgeschützt auf und verzichten Sie darauf, das Grillgut mit Bier oder ähnlichem abzulöschen. Fett, Fleischsaft oder Marinade sollten ebenfalls nicht in die Glut gelangen. Der gesundheitsschädliche Rauch – durch den aufsteigenden Qualm bilden sich polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), die als krebserregend gelten – kommt dann nämlich mit dem Grillgut in Kontakt. Mit Alufolie und Aluschälchen lassen sich derlei Flüssigkeiten auffangen.

Dazu gibt es diverse nützliche Grillhelfer wie Grillwender und Grillzange mit langem Griff. Vom Wenden mit einer Gabel ist abzuraten: Jeder Einstich führt zu kleinen Einkerbungen, aus denen das typische Grillaroma entweicht.

grilltipps2Richtig marinieren für zartes Fleisch

Für das Marinieren von Grillfleisch sollten Sie hitzestabiles Pflanzenöl benutzen – das behält beim Grillen Zusammensetzung und Geschmack. Steaks, Koteletts, Hähnchenfilet und Gemüse erhalten durch eine würzige Marinade aus hitzebeständigem Olivenöl, Essig, Kräutern und Gewürzen ein herrliches Aroma und bleiben schön zart. Verzichten Sie bei der Marinade auf Salz! Das Fleisch kommt mindestens zwei Stunden vor dem Grillen in die Marinade und wird am besten in einem geschlossenen Behälter im Kühlschrank aufbewahrt. 30 Minuten vor dem Grillen das Grillgut aus dem Kühlschrank holen und bei Zimmertemperatur liegen lassen.

Direkte und indirekte Hitze

Kurzgebratenes wie Hamburger, Steaks, Koteletts, Hähnchenbrust und Fischfilets gelingen am besten bei direkter Hitze. Größere Stücke wie Braten grillt man bei indirekter Hitze, damit das Fleisch auch innen gut gar wird, ohne dass es außen verbrennt. Um zwei Hitzezonen zu bekommen, verteilen Sie die Glut mehrheitlich auf der einen Seite des Grillrosts – für die direkte Hitze. Die Seite mit wenig Glut lässt sich für indirektes Grillen oder zum kurzen Ablegen von fertig gegrilltem Fleisch nutzen.

Fleisch grillen

Welches Fleisch letztlich auf den Grill kommt, hängt vom persönlichen Geschmack ab. Als Grundregel sollten Sie jedoch beachten, dass sehr mageres Fleisch schnell austrocknen kann. Steaks braten Sie bei direkter Hitze scharf an, so können sich die Aromen voll entfalten. Steaks, die dicker als 2,5 cm sind, grillt man nach dem Anbraten über der indirekten Hitze zu Ende, damit das Fleisch innen gar wird.

Fisch grillen

Fischfilets oder Fischsteaks bei starker, direkter Hitze anbraten. Die Haut sollte leicht geölt sein, damit der Fisch nicht am Rost hängen bleibt. Wenden Sie den Fisch während der Grillzeit nur einmal und grillen Sie die erste Seite länger an, damit eine leckere Kruste entsteht. Die Fischfilets vorsichtig mit einem Grillwender vom Rost heben. Für ganze Fische eignen sich Grillkörbe oder Grillzangen.

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Gemüse grillen

Auch Gemüse vom Grill schmeckt köstlich! Paprika, Champignons, Zucchini, Tomaten oder Maiskolben mit etwas Butter, Salz und Zucker in Alufolie packen und circa 20 Minuten mitgrillen. Dazu pikante Saucen, Salsa und Grillbutter reichen – und genießen!
 

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