Gemüsebeet anlegen: So wird’s gemacht

Jawioll erklärt, was Sie beim anlgen eines Gemüsebeets berücksichtigen sollten. Nicht nur stolze Besitzer eines Gartens haben sicher schon einmal darüber nachgedacht, ein eigenes Gemüsebeet anzulegen – auch auf Terrasse und Balkon ist Platz für frisches Gemüse. Schließlich schmeckt es selbstgezüchtet einfach am besten.



Wo darf’s denn sein?

Suchen Sie sich zunächst eine passende Stelle in Ihrem Garten. Für ein Gemüsebeet sollte es schon ein sehr sonniger Platz sein. Heißt: Sonne satt – täglich mindestens fünf Stunden lang. Auch dürfen keine Bäume oder Sträucher den Gemüsepflanzen in spe das Licht nehmen.

Was darf’s denn sein?

Informieren Sie sich darüber, wann welches Gemüse wächst und welche Sorten miteinander kombiniert werden können. Nicht alle Gemüsesorten sind sich grün; manche Partner verhindern gegenseitig ein Gedeihen, andere entwickeln sich gerade zusammen besonders gut.

Auf gute Nachbarschaft: gemeinsam gegen Schädlinge

Entscheidend für eine gute oder schlechte Nachbarschaft sind vor allem Wurzelausscheidungen und Düfte. Manche Pflanzen können sich nicht riechen, andere gehen eine fruchtbare Symbiose ein. So tragen Würzpflanzen mit intensiven Gerüchen sogar zum Aroma ihrer Nachbarn bei. Pflanzt man zum Beispiel Koriander neben Frühkartoffeln, erhalten die Erdäpfel einen pikanten Beigeschmack. Knoblauch vertreibt Erdbeermilben, und die lästige Möhrenfliege lässt die Karotte in Frieden, wenn Petersilie in der Nähe wächst. Zwei, die sich gar nicht gut verstehen: Kartoffel und Tomate. Beide Pflanzen sind anfällig für Krautfäule; werden sie nebeneinander gepflanzt, stecken sie sich schnell an. Hervorragende Nachbarn für die Kartoffel sind hingegen Kohlrabi, Mais und Spinat. Und Tomaten werden mit Kopfsalat zu Freunden fürs Leben.

Die halbe Miete: ein guter Boden und hochwertiges Saatgut

Bei einem Gemüsebeet fällt auch Arbeit an, aber es lohnt sich. Erstklassiges Saatgut aus dem Fachhandel und ein guter Boden sind die besten Voraussetzungen für eine reiche Ernte. Der Boden sollte locker und humos – also mit vielen Nährstoffen angereichert – sein. Damit Wasser besser gespeichert wird, empfiehlt sich die Zugabe von etwas lehmig-sandigen Boden. Und noch ein Tipp für ein gutes Gedeihen: Kulturvlies. Es wird über das Beet gelegt und
speichert tagsüber die Wärme der Sonne. Nachts ist es in Ihrem Beet dann bis zu fünf Grad wärmer als in der Umgebung. Die Folge: Das Gemüse wächst schneller, und Sie können sich bald auf dicke Salatköpfe und saftige Tomaten aus eigener Ernte freuen. Mehr zum Thema „Obst und Gemüse anbauen“ lesen Sie hier – unter anderem Tipps zur Aussaat und Einlagerung.

Um einen ganzjährigen Gemüseanbau zu ermöglichen, lässt sich natürlich auch der Kauf eines Gewächshauses in Erwägung ziehen. So können Sie auch im Winter Gemüse großziehen und frostempfindliche Pflanzen vor den harten Außentemperaturen schützen. Hier erfahren Sie mehr über Gewächshäuser und ihre Vorzüge.

Passend aus unserem Sortiment

Unsere Gartengeräte werden Ihnen nicht nur beim Anlegen eines Gemüsebeets helfen – auch für alle anderen Aufgaben im Garten sind sie die idealen Helferlein. Besuchen Sie uns: entweder online oder in einer unserer über 50 Filialen deutschlandweit.
 

Fotos:
Thinkstock, iStock, otokimus
Thinkstock, iStock, Legate