Der Tipp, der aus der Kälte kam: Gewächshaus im Winter beheizen

Das gewächshaus im Winter beheizen. Gut für Pflanzen und die Ernte. Pflanzenfreunde aufgepasst: Wer sich auch in der kalten Jahreszeit mit allem, was sprießt und blüht, beschäftigen möchte, der kann sich die dazu nötige Wärme ins Gewächshaus holen. Hier erfahren Sie, welche Vorteile Gewächshäuser insgesamt für den Hobbygärtner bieten. Dieser Ratgeber informiert über die drei gebräuchlichsten Heizsysteme.
 
 
 
 
Pflanzen geht es gut, im beheizten Gewächshaus. Das Gewächshaus im Garten ist ein echtes Plus, wenn es um die Aufzucht von Obst, Gemüse oder exotischen Pflanzen geht, denn es sorgt für beschleunigtes Wachstum und schützt vor Außentemperaturen. Wenn aber der Winter ins Haus steht, greift der Treibhauseffekt, der die Temperatur innerhalb eines Gewächshauses ansteigen lässt, nicht mehr. Wer trotzdem in der kalten Jahreszeit Pflanzenzucht unterhalb des Gefrierpunktes betreiben will, kann auf eine Heizung fürs Gewächshaus nicht verzichten.

Gut für die Energieeffizienz: Gasheizungen

Das Gute an Gasheizungen fürs Gewächshaus ist, dass zirka 99 Prozent der eingesetzten Energie sich tatsächlich in Wärme umwandeln lässt. Außerdem kann auf Steckdosen verzichtet werden. Die Gasheizungen werden zumeist mit Propangasflaschen betrieben und sind in der Lage, selbst größere Gewächshäuser (bis zu einer Größe von 30 Quadratmeter) zu beheizen. Auch der Betrieb mit einem Gasanschluss ist möglich. Einziges Manko: Sie müssen öfter mal nachschauen, ob die Gasflasche noch genügend Inhalt hat oder ausgewechselt werden muss.

Gut zur Natur: Die elektrische Heizung

Elektrische Heizung im Gewächshaus. Elektrisch betriebene Gewächshausheizungen haben den Vorteil, dass sie keine Abgase entwickeln, keinen Sauerstoff verbrauchen – und der Sauerstoffgehalt so nicht zu stark reduziert wird. Zudem ist ihre Installation recht simpel, wenn bereits für Feuchträume geeignete Stromanschlüsse im Gewächshaus installiert wurden: Stromkabel in die Steckdose stecken und die Heizung einschalten – fertig. Im Allgemeinen haben elektrische Gewächshausheizungen einen Thermostaten. Diese verfügen oft über einen Jahreszeiten-Modus, der die Heizleistung reguliert. Es gibt auch elektrische Heizmatten, die für die Stecklingsvermehrung und Samenzucht genutzt werden – sie versorgen nicht in erster Linie die Luft, sondern den Boden in der Nähe der Pflanzenwurzeln mit Wärme. Für kleine Gewächshäuser sind Elektroheizungen erhältlich, die sowohl stehend als auch hängend montiert werden können. Allerdings: Wer sein Gewächshaus mit solch einer Heizung im Winter betreibt, muss in jedem Fall mit steigenden Stromkosten rechnen!

Gut zum Geldbeutel: Petroleum-/Parrafinheizung

Wer im Winter ein kleines Gewächshaus mit Wärme versorgen will, kann auf diese Art der Beheizung zurückgreifen: Petroleum-/Parrafinheizungen für das Gewächshaus heizen zwar nicht so intensiv wie Gas- oder Elektroheizungen, dafür entfallen aber auch die Anschlusskosten für Letztere. Zwar müssen Sie auch bei dieser Art der Beheizung hin und wieder mal nachschauen, ob die Heizung mit Brennstoff versorgt ist – allerdings seltener als bei einer Gasheizung, denn der Brennstoff hält länger vor.

Bei Jawoll finden Sie viele heiße Angebote rund ums Gewächshaus und den Garten – online oder in einer der 50 Filialen. Vorbeischauen lohnt sich!

Passend aus unserem Sortiment

 

Fotos:
Thinkstock, iStock, alisbalb
Thinkstock, iStock, kruwt
Thinkstock, iStock, Ilse_Innire,