Campen im Winter – warum eigentlich nicht?

Wintercamping - für viele überhaupt nicht unvollstellbar. Was ein richtiger Camper ist, der schreckt auch vor Kälte nicht zurück. Camping im Winter – nur etwas für harte Naturburschen? Keinesfalls! Und verschneite Landschaften verströmen schließlich einen ganz eigenen Zauber. Damit aber Wohnwagen und Wohnmobil den Einsatz in Eis und Schnee unbeschadet überstehen und das Wintercamping zum ungetrübten Vergnügen wird, müssen ein paar Dinge beachtet werden.
 
 

Bitte nicht rutschen: Auf die richtigen Reifen achten

Ist das Wohnmobil aufgebockt, muss die handbremse gelöst werden. Mindestens vier Millimeter Profiltiefe sollten es schon sein: Reifen sind so etwas wie die Schuhe des Fahrzeugs und damit für ein sicheres Fahren von größter Wichtigkeit. Ideal sind M+S-Reifen für Zugfahrzeug und Anhänger – diese können bei Bedarf noch mit Schneeketten ergänzt werden. Als Stellplatz sollten Sie sich unbedingt ein schnee- und eisfreies Plätzchen suchen, damit ein Kippen des Fahrzeugs bei Tauwetter vermieden wird. Ein paar große Bretter unter dem Deichselrad und den Hubstützen vermeiden, dass das Fahrzeug in den Boden einsinkt, wenn es wärmer werden sollte. Sobald das Campingmobil aufgebockt ist, muss die Handbremse gelöst werden – so kann sie nicht festfrieren. Verlegen Sie die Stromkabel so, dass sie nicht am Boden festfrieren oder von einem vorbeifahrenden Schneepflug beschädigt werden können. Und ganz wichtig: Befreien Sie das Dach Ihres Wohnmobils regelmäßig vom Schnee. Die weiße Pracht kann schnell tonnenschwer werden!

Auch im Winter: My home is my Wohnmobil

Auf ein Vorzelt sollten Wintercamper keinesfalls verzichten. Es schützt nicht nur vor Schneeverwehungen, sondern kann auch zum Trocknen von Kleidung oder als Lagerplatz genutzt werden. Achten Sie unbedingt darauf, dass die Be- und Entlüftungsöffnungen des Wohnmobils oder Campingwagens nicht zuschneien und frei liegen. Für eine bessere Luftzirkulation sollte auch die Dachluke immer einen kleinen Spalt offen gelassen werden. Wenn Abwässer nicht wie normalerweise üblich in den dafür vorgesehenen Tank, sondern stattdessen direkt in einen Eimer geleitet werden, können sie auch bei starkem Frost entsorgt werden – zur Not auch als Eisblock. Im Winter so wichtig wie nie: die Heizung. Betreiben Sie die Gasanlage nur mit reinem Propan! Elf Kilogramm reichen für zwei bis drei Tage – nutzen Sie dafür am besten ein Zweiflaschensystem mit Umschaltautomatik, damit der Vorrat nicht plötzlich zu Ende geht und die große Kälte ausbricht.

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