Blätter und kein Ende – Tipps und Tricks um dem Herbstlaub zu Leibe zu rücken

Blätter und kein Ende – Tipps und Tricks um dem Herbstlaub zu Leibe zu rückenDer Herbst kann so schön sein – in der Sonne leuchten Bäume und Sträucher in allen Nuancen von Rot bis Gold. Die bunten Blätter, die unser Auge so erfreuen, können allerdings auch ganz schön viel Arbeit machen: Auf dem Rasen dürfen sie nämlich nicht liegen bleiben, ansonsten drohen im Frühjahr dort unschöne, gelbe Stellen. Hausbesitzer sollten außerdem ihre Regenrinne auf dem Dach von Laub befreien – die Abflussrohre könnten verstopfen.
Auch auf öffentlichen Wegen muss das Laub wegen erhöhter Rutschgefahr regelmäßig beseitigt werden. In der Verantwortung steht hier üblicherweise der Besitzer des am Weg liegenden Hauses oder Grundstücks. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Blätter vom Baum des Nachbarn oder vom eigenen stammen.

Laubsauger?  Aber mit Bedacht!

Blaetter_2_resizedLaubsauger und Laubbläser sollten Sie nur in Maßen verwenden. Sie sind zwar hilfreich bei der Arbeit, für Kleintiere jedoch eine große Gefahr. Beim Entfernen des Herbstlaubs von Rasenflächen leistet aber auch der Rasenmäher wertvolle Dienste. Mit ihm wird das Laub gleich zerkleinert und mit dem Rasenschnitt vermischt – so entsteht eine gute Grundlage für den Komposthaufen. Auch auf unbegrünten Flächen kann der Rasenmäher das Laub entfernen: Der Boden sollte allerdings unbedingt eben sein, damit der Mäher keinen Schaden nimmt.

Wohin mit dem Herbstlaub?

Blaetter_3_resizedNicht überall muss das Laub entfernt werden – an einigen Stellen ist es sogar regelrecht erwünscht. Wer die vom Rasen entfernten Blätter nicht entsorgen möchte, kann sie auf die Beete oder unter Sträucher verteilen: Hier stellen sie einen natürlichen Schutz vor dem Frost dar. Wenn das Laub verrottet, wird es zu wertvollem Kompost, der viele Nährstoffe enthält und diese in den darunter liegenden Boden abgibt.  Nur immergrüne und bodenbedeckende Pflanzen wie Efeu sollten zumindest teilweise laubfrei bleiben – ansonsten erhalten sie zu wenig Luft, Licht und Feuchtigkeit. Sind keine Beete vorhanden, machen sich Herbstblätter hervorragend auf dem Komposthaufen, wo sie zu kostenlosem Naturdünger werden. Wenn zusammengetragene Laubhaufen nicht stören, können diese auch ohne Weiteres in einer Ecke des Gartens gelassen werden. Kleintiere wie Igel nutzen sie als schützenden Unterschlupf für den Winter.

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