Autobahn-Staus: Dann muss man Samstag fahr’n, wenn alle fahr’n!

Sommerzeit ist Reisezeit. Und Reisezeit ist Stauzeit. Niemand möchte seinen wohlverdienten Urlaub mit ebenso nervenaufreibenden wie nutzlosen Stunden im Autobahnstau beginnen. Viele erwischt es dennoch: Allein im Jahr 2013 wurden auf deutschen Fernstraßen 415.000 Staumeldungen registriert – im Jahr zuvor waren es noch 285.000 (Quelle: Statista).

So können Sie einen Stau umgehen

Den Stau umgehen, mit den Tipps von Jawoll kann das gelingen. Bevor Sie überhaupt losfahren, können Sie im Internet aktuelle Staumeldungen abrufen – beispielsweise hier. Viele Navigationssysteme warnen inzwischen vor Verkehrsbehinderungen, ebenso lassen sich entsprechende Smartphone-Apps herunterladen. Klären Sie auch, ob sich auf Ihrer Route große Baustellen mit erhöhter Staugefahr befinden, die Sie eventuell ganz umfahren können. Allerdings müssen Sie dabei berücksichtigen, wie viel Zeit die Alternativroute zusätzlich in Anspruch nimmt. Statistisch gesehen sind Dienstag und Mittwoch die Reisetage mit der geringsten Verkehrsdichte. Auf folgenden Autobahnabschnitten kommt  es zu Ferienzeiten vermehrt zu Staus:

  • A 1 Köln – Dortmund – Bremen – Puttgarden
  • A 2 Köln – Dortmund – Hannover – Berlin
  • A 3 Köln – Frankfurt – Nürnberg
  • A 5 Frankfurt – Karlsruhe – Basel
  • A 6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
  • A 7 Hamburg – Flensburg
  • A 7 Würzburg – Ulm – Füssen
  • A 8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
  • A 9 Nürnberg – München
  • A 45 Gießen – Aschaffenburg
  • A 61 Mönchengladbach – Koblenz – Ludwigshafen
  • A 93 Kufstein – Inntaldreieck

Manche Zeitgenossen schwören auf einen nächtlichen Start in den Urlaub, um die großen Blechkolonnen zu vermeiden. Das klappt meistens auch zunächst gut, aber gerade bei langen Strecken setzt ab einer gewissen Uhrzeit dann doch der normale Verkehr ein und sorgt für Stillstand.

Wenn alles zum Erliegen kommt

Trotz wohlfeiler Vorbereitung sehen Sie also nun doch das Ende eines Staus vor sich auftauchen. Schalten Sie jetzt die Warnblinkanlage ein, um auch Ihren Hintermann zu warnen. Außerdem sollten Sie sich in Richtung Fahrbahnränder orientieren: So sichern Sie Rettungsfahrzeugen eine Gasse. Bei mehrspurigen Autobahnen ist die Rettungsgasse zwischen dem äußersten linken und der direkt rechts daneben liegenden Fahrspur zu bilden. Denken Sie daran: Eine solche Rettungsgasse kann über Leben und Tod entscheiden! Lassen Sie im Stau auch genügend Rangierraum zum Vordermann. Und: Aussteigen im Stau ist grundsätzlich verboten!

Auch im Auto selbst steigt der Stresspegel, schlechte Laune und Frust machen sich breit. Sind Kinder an Bord, sollten Sie genügend Unterhaltungsmöglichkeiten dabei haben. Hörbücher, Filme und Spiele vertreiben die Zeit und schonen die Nerven. Stellen Sie zudem sicher, dass Sie ausreichend mit Lebensmitteln und Getränken versorgt sind. Bei hohen Temperaturen beachten Sie bitte auch unsere Hitze-Tipps für Autofahrer.

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