10 Tipps zum Wintergrillen – Ist es zu kalt, bist du zu schwach!

Wintergrillen erfordert eine gute Vorbereitung. Hoher Schnee, eisiger Wind, frostige Temperaturen – da verbringt man seine Tage doch lieber gemütlich auf dem Sofa, richtig? Falsch! Denn was ein echter Grillfan ist, der lässt sich von solchen Kinkerlitzchen nicht einschüchtern! Jawoll erklärt, auf was Sie beim Minusgrad-Brutzeln achten sollten!
 
 
 
 

Tipp 1: Auf jeden Grill passt ein Deckel

Im Winter ohne Deckel grillen? Quasi unmöglich! Bei Wind und Temperaturen im Minusbereich lässt sich die Glut kaum erhalten. Der Kugel-, Gas- oder Elektrogrill ist also die richtige Wahl! Verzichten Sie darauf, die Haube andauernd zu öffnen, so geht wertvolle Hitze verloren. Achten Sie unbedingt auf einen festen Stand des Grills – eine gefrorene Eisdecke beispielsweise ist als Untergrund nicht geeignet. Den Grill unter eine schneebedeckte Dachschräge zu stellen, ist ebenfalls gewagt.

Tipp 2: Die große Stunde des Grillbriketts

Auf die Briketts kommt es beim Wintergrillen an.Grillbriketts besitzen eine längere Glutzeit, sind daher im Winter die deutlich bessere Wahl als Kohle. Außerdem zu beachten: Die Briketts dürfen nicht im nasskalten Keller oder Schuppen aufbewahrt werden – sonst bekommen Sie sie kaum angezündet.
 

Tipp 3: Propan- statt Butangas

Wenn Sie den Gasgrill verwenden, benötigen Sie im Zweifelsfall Propangas. Das liefert bis minus 40 Grad den nötigen Gasdruck – im Gegensatz zu Butangas, das sich schon bei Temperaturen etwas unterhalb des Gefrierpunkts verflüssigt.

Tipp 5: Auf die Größe kommt es an

Beim Wintergrillen sollten Sie wegen der Temperaturen nur kleineres Grillgut verwenden.Bei niedrigen Temperaturen verlängert sich die Garzeit – logisch. Daher ist die Wahl des winterlichen Grillguts wichtig: Grillwürstchen, kleine Steaks oder Filets eignen sich besonders gut, ebenso Fisch und Seafood. Große Stücke dagegen erfordern oft stundenlanges Drehen und Wenden.

Tipp 6: Lieber warm: die Beilagen

Was im Sommer schmeckt, kommt im Winter nicht immer gut an. Kalten Nudel- oder Kartoffelsalat reichen Sie daher lieber bei besserer Witterung – servieren Sie stattdessen die warmen Varianten. Auch Ofen- oder Folienkartoffel sind gern gesehen.

Tipp 7: Thermoboxen und warme Teller bereithalten

Fertiges Grillgut kühlt im Winter extrem schnell ab. Halten Sie also eine Thermo- oder Styroporbox bereit. Servieren Sie das Fleisch zudem auf vorgewärmten Tellern.

Tipp 8: Winterliche Getränke

Ein Vorteil des Wintergrillens: Das Bier muss nicht kalt gestellt werden! Aber natürlich verlangen Ihre Gäste auch nach etwas Wärmendem – Tee oder Punsch bieten sich an. Glühwein mit Schuss geht, ein steifer Grog ebenso. Übertreiben Sie es aber nicht!

Tipp 9: Ziehen Sie sich warm an!

Es wird schneller kalt, als Sie denken. Das klingt nach einer Binsenweisheit, aber Sie sollten die Auswirkungen der Kälte bei allem Enthusiasmus nicht unterschätzen. Tragen Sie also winterfeste Kleidung und dicke Schuhe inklusive Wintersocken. Lassen Sie den Schal nicht herunter baumeln, sonst landet er noch im Grill.

Tipp 10: Es werde Licht!

Noch so eine Binsenweisheit, an die viele nicht denken: Im Winter wird’s früh dunkel! Sorgen Sie also für ausreichend Licht – beispielsweise Fackeln, eine Feuerschale, ein Lagerfeuer oder Sturmlichter Die Lichtquellen müssen so aufgestellt werden, dass keiner aus Versehen darüber stolpern oder sich daran entzünden kann! Auch der Grill selbst muss ausreichend beleuchtet sein – notfalls auch mit einer Taschenlampe.

Ob Winter- oder Sommergrillen – bei Jawoll bekommen Sie Grills und Zubehör für jeden Anspruch! Schauen Sie vorbei: online oder in einer unserer über 50 Filialen bundesweit!

Passend aus unserem Sortiment

 

Fotos:
Thinkstock, iStock, Arina Habich
Thinkstock, iStock, Eretmochelis
Thinkstock, iStock, Jag_cz