Zahn um Zahn – Welche Vorteile bieten elektrische Zahnbürsten?

Zahn um Zahn – Welche Vorteile bieten elektrische Zahnbürsten?

zahnbuersten1„Ein weher Zahn, schlechter Saufkumpan“, wusste schon Wilhelm Busch (1832 – 1908). Bereits um 3.000 v. Chr. begann der Mensch archäologischen Funden zufolge, Zahnpflege zu betreiben; mithilfe von Gerätschaften, die man als Zahnbürste umschreiben könnte. Nicht ganz so alt sind elektrische Zahnbürsten, die inzwischen Schätzungen zufolge in knapp 30 Prozent aller deutschen Haushalte zu finden sind. Welche Arten von elektrischen Zahnbürsten gibt es, und sind sie wirklich besser als die gute, alte Handzahnbürste? Jawoll klärt auf!

Welche Varianten gibt es?

Grundsätzlich wird in vier verschiedene Typen von elektrischen Zahnbürsten unterschieden:

  • Rotierende Bürste

Eine rotierende Bürste arbeitet mit einem runden, sich drehenden Bürstenkopf, der bei gleichzeitig manuell ausgeführten Auf- und Abwärtsbewegungen die Zähne reinigt. Von allen elektrischen Varianten ist sie die preisgünstigste und die robusteste.

  • Oszillierende elektrische Bürste

Oszillierende Zahnbürsten besitzen ebenfalls einen kleinen, runden Bürstenkopf, der per Elektromotor in Bewegung gesetzt wird. Der Bürstenkopf erzeugt einerseits Schwingungen und wechselt andererseits in schneller Abfolge die Richtung der Rotation. Durchschnittlich beträgt die Schwingungsfrequenz gut 4000 Bewegungen pro Minute, kann aber bei einigen Modellen auch über 7.000 erreichen.

  • Schallzahnbürste

Diese elektrischen Zahnbürsten haben längliche Bürstenköpfe, die durch Vibrationen (und nicht durch Schall) in Bewegung gesetzt werden. Dabei erreichen sie eine relativ hohe Frequenz von 15.000 bis über 40.000 Schwingungen pro Minute. Die schnellen Bewegungen des Bürstenkopfes führen zur Reinigung der Zähne.

  • Ultraschallbürste

Die Ultraschallzahnbürste ist ähnlich wie die Schallzahnbürste aufgebaut, besitzt allerdings eine  enorme Frequenzhöhe von 1,6 Millionen Schwingungen pro Minute. Die Schwingungen werden auf eine spezielle Zahncreme übertragen und entfalten ihre Reinigungswirkung über das Zerplatzen von sich darin befindlichen Bläschen. Ultraschallzahnbürsten konnten sich noch nicht in großem Stil durchsetzen.

zahnbuersten2Welche Vorteile haben elektrische Zahnbürsten?

Zahnbeläge und Bakterien werden durch das Rotieren beziehungsweise die Schwingungen besser und einfacher entfernt als mit Handzahnbürsten. Eine elektrische Bürste ist zudem schonender zu Zahnschmelz und Zahnfleisch. Das beugt Zahnfleischbluten und -entzündungen vor. Ein weiterer Vorteil elektrischer Zahnbürsten, gerade für Menschen mit körperlichen Einschränkungen: Das Gerät übernimmt einen Großteil der Arbeit. Außerdem besitzen die meisten Geräte einen Timer, der die optimale Putzzeit von drei Minuten vorgibt.

Der Nachteil von elektrischen Zahnbrüsten sind natürlich die hohen Anschaffungskosten sowie die Folgekosten für Bürstenköpfe. Allerdings kam die Stiftung Warentest zu dem Ergebnis, dass auch günstige Modelle gute Putzergebnisse erzielen.

Egal, ob per Hand oder mit einer elektrischen Zahnbürste: Entscheidend ist regelmäßiges Zähneputzen. Mindestens zweimal täglich ist Pflichtprogramm, besser wäre nach jeder Mahlzeit. Kürzer als zwei Minuten sollte das Zähneputzen nicht dauern. Und auch die beste elektrische Zahnbürste kann Zahnseide oder Zahnzwischenraumbürste nicht ersetzen, die ebenfalls täglich zum Einsatz kommen sollten. Zahnbürsten beziehungsweise Bürstenkopf müssen alle sechs bis acht Wochen ausgetauscht werden.

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Foto©: Thinkstockphotos, iStock, manfredxy
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