Windelweicher Babyschutz – Was junge Eltern über Windeln wissen sollten

Windeln sind gerade in den ersten Jahren Sehr wichtig. Sie dauert etwa drei Jahre – die Zeitspanne, in der ein Kleinkind Windeln benötigt. Währenddessen kommen um die 7.000 Einwegwindeln zusammen; ein Kostenfaktor, der so manche junge Familie ganz schön belasten kann. Umso wichtiger ist es also, genau die Windeln zu verwenden, die dem Kind uneingeschränkt gut tun, die nicht zu groß oder zu klein sind, die nicht scheuern oder andere Probleme verursachen.
 
 

Zweckmäßig und praktisch, aber etwas teurer: Wegwerfwindeln

Die wichtigste Aufgabe der Windel: Sie soll den Babypopo trocken halten und muss daher aus sehr saugfähigem Material bestehen. Gerade in der feuchten Wärme unter einer Windel können sich Bakterien und Pilze vermehren – daraus kann ganz schnell ein wunder Po werden oder sogar eine Pilzinfektion. Die meisten Wegwerfwindeln beugen derartigen Problemen wirksam vor. Sie haben einen Saugkern aus Zellstoffflocken und sogenannten Superabsorbern und  können so das 20-fache ihres Eigengewichts an Urin aufsaugen. Außerdem ist der Kern der Windel noch mit einem Trockenvlies umhüllt, der Flüssigkeiten sofort ins Innere der Windel weiterleitet und den Babypopo trocken hält.
 
Zwischen den verschiedenen Wegwerfwindeln gibt es große Qualitätsunterschiede: Während die eine Windel schon nach vier Stunden keine Flüssigkeit mehr aufnehmen kann, halten andere bis zu sechs Stunden vor. Windeln sind in verschiedenen Größen erhältlich – von Größe 1 (Neugeborene) bis Größe 5+ beziehungsweise 6 (Kleinkind mit 16 bis 30 Kilogramm Gewicht). Achten Sie beim Kauf auf die entsprechenden Hinweise auf der Packung.

Günstiger und hautfreundlicher: Mehrwegwindeln

Wegwerfwindeln sind praktischer. Auch wenn sie mit ihrem Vorgänger, der einfachen Mullwindel, nicht mehr viel gemein haben: Moderne Mehrwegwindeln sind ebenfalls nicht ganz so saugstark wie Wegwerfwindeln. Dafür gelten sie als hautfreundlicher, da ihr Baumwollmaterial viel Luft an die Babyhaut lässt und Pilzinfektionen somit kaum eine Chance haben. Mehrwegwindeln bestehen aus einer Saugschicht, einem Nässeschutz und einem Abstandsmaterial, das verhindert, dass Feuchtigkeit an den Babypo gelangen kann. Das Anlegen der Mehrwegwindel ist heutzutage ganz einfach – Druckknopfsysteme sorgen für einen guten Sitz. Da das Windelklima aufgrund der geringeren Saugkraft feuchter ist als bei Einwegwindeln, müssen Mehrwegwindeln häufiger gewechselt werden. Bei 95 Grad sind sie mindestens 200-mal waschbar. Das Waschen verursacht natürlich einen deutlich größeren Aufwand.
 

Ab und zu auch ganz ohne Windel

Ohne Windel sollten Babies auch mal sein.In Sachen Umweltverträglichkeit schneiden beide Windelsorten laut aktueller Studien in etwa gleich ab: Einwegwindeln sorgen für mehr Abfall und Energieverbrauch bei der Herstellung, Baumwollwindeln belasten dafür durch die häufigen Wäschen die Umwelt. Für welche Windel Sie sich auch entscheiden: Der Babypo braucht ab und zu Zeit an der frischen Luft! Der Haut tut es gut, wenn das Baby in einem warmen Raum auf einer Decke liegen und nackt strampeln darf.
 
 
Sie sind auf der Suche nach günstigen Windelangeboten? Dann schauen Sie doch mal bei Jawoll vorbei, online oder in einer unserer Filialen überall in Deutschland. Wir halten Baby-Hygieneartikel in großer Auswahl für Sie bereit.

 

Fotos:
Thinkstock, iStock, FamVeld
Thinkstock, iStock, boumenjapet
Thinkstock, iStock, kandypix