Welcher Wein passt zu welcher Speise?

Rotwein zu Fleisch, Weißwein zu Fisch? Oder?  Wein ist seit jeher ein idealer Begleiter für Speisen. Er ist der Verdauung förderlich, während die Mahlzeit die Alkoholaufnahme im Körper verlangsamt und ihn so bekömmlicher macht. Doch welcher Vino passt am besten zu welchem Menü? Dazu hier nun ein paar Tipps – die Sie allerdings nicht vom Probieren und Experimentieren abhalten sollen, denn: Es gibt hier keine absoluten Regeln – nur einige Empfehlungen, die man kennen sollte.
 
 
 
 
 

Gebratener, gegrillter Fisch und Meeresfrüchte

Weißer Wein zu Fisch und Meerestiere. Bei gegrilltem oder gebratenem Fisch wie Rotbarsch, Thun oder Lachs ist in der Regel Weißwein die erste Wahl: Zum Beispiel ein Chardonnay, der mit seinem würzigen Aroma sehr schön mit Fischgerichten harmoniert. Wenn Scampi, Garnelen oder Muscheln auf den Teller kommen, werden ebenfalls Weißweine dazu gereicht: Besonders gern frische und fruchtige Sorten wie Sauvignon Blanc, Riesling oder Pinot grigio. Allerdings können zu Meeresfrüchten auch die Beerenaromen eines leichten roten Spätburgunders genossen werden, ebenso wie ein spanischer Rioja. Aber auch hier gilt: Selbst probieren ist durchaus erlaubt.

Dunkles, gebratenes Fleisch

Rotes Fleisch zu Wild, Lamm und Rind. Wenn leckeres Roastbeef oder herzhaftes Steak gereicht werden, sind zu diesen eher kräftigen Geschmacksnoten auch fruchtig-intensive Rotweine angebracht. Das kann dann ein kräftiger Merlot oder ein Cabernet Sauvignon sein. Eher samtig-beerige Rotweinsorten sollten gewählt werden, wenn Rinderbraten oder Rouladen auf dem Speiseplan stehen: etwa spanische Weine wie der Navarra oder der bereits erwähnte Rioja, aber auch ein Spätburgunder.
 
 
 
 
 
 

Wild, Ente, Gans

Auch für die kräftigeren Geschmacksnoten von Wild- und Geflügelgerichten gilt: Rotweine runden das Mahl am besten ab. Zum Beispiel ein kräftiger reifer Bordeaux zu einer Entenbrust, ein arrivierter Spät- oder Blauburgunder zur gebratenen Gans oder ein körperreicher Dornfelder aus deutschen Landen zu Wildgerichten. Delikatere Wildarten, wie zum Beispiel Reh, verlangen nach einem Wein mit einer sensibleren Note: Hier empfiehlt sich wieder ein nur leicht fruchtiger Spätburgunder, mit samtenem Abgang.

Pasta, Pizza und Lasagne

Der Gedanke liegt nahe: italienische Trauben für italienische Pasta-Gerichte! Zum Klassiker, der Pasta Bolognese, passt in jedem Fall ein rubinroter Montepluciano d’Abruzzo mit seinem fruchtigen Bouquet. Ist es eine Sahnesauce zur Pasta, empfiehlt sich ein feinwürzig-fruchtiger Soave Classico, und zur Pasta mit Seafood ist ein Sauvignon Blanc mit seinen leichten Gras- und Zitrusnoten die richtige Wahl. Wird eine Pizza serviert, empfiehlt sich zunächst ein Klassiker: ein harmonischer, weicher, trockener Lambrusco. Wer hier eine etwas individuellere Note wünscht, kann auch auf einen perlenden, leicht süßen Frizzantino zurückgreifen, der besonders frisch daherkommt. Bei der etwas schwereren Lasagne kommen die roten italienischen Klassiker wie der Chianti und der Bardolino zum Zuge. Wer hier einmal eine Variation wünscht, kann sie gern auch mal mit einem kraftvollen, komplexen Merlot genießen.

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