Ungestört ins Land der Träume – So schlafen Sie gut und gesund

Ungestört ins Land der Träume – So schlafen Sie gut und gesund

Wer nachts friert oder schwitzt, wacht schnell auf. Deshalb sollte man bei der Wahl von Matratze, Matratzenauflagen und Bettdecke auf sein Wärmeempfinden achten – und als Paar nicht zwangsläufig zwei gleiche Bettdecken benutzen. Männer schwitzen oftmals nachts stärker, während Frauen eher frieren. Das Klima kann bereits durch eine passende Matratzenauflage reguliert werden, denn während für ihn vielleicht ein weiche, saugfähige Auflage aus Baumwollmolton auf der Matratze ideal ist, kommt für sie viel eher ein kuscheliges, wärmendes Unterbett infrage.

bettdecken1Der Klassiker unter der Decke: Enten- und Gänsedaunen

Als Bettdecke kommen neben den leicht zu waschenden, synthetischen Hohlfaserfüllungen eine Vielzahl von natürlichen Füllungen infrage: Pflanzliche Fasern wie Baumwolle, Hanf, Seide und Bambus und tierische Haare von Kamel, Schaf, Kaschmirziege oder Alpaka.

Doch am beliebtesten sind Federn von den Wasservögeln Ente und Gans, denn sie sind sehr leicht und bauschen sich dabei gut auf. Daunen, die runden, weichen und winzigen Federchen unter dem normalen Federkleid, können das sogar noch besser als die Federn – und schließen dadurch noch mehr Luft ein. Diese Luft sorgt dafür, dass uns so schön warm wird, nicht die Federn und Daunen selber. Wird eine Bettdecke als Daunendecke bezeichnet, muss sie zu mindestens 60 Prozent Daunen enthalten, sonst heißt sie Federbett.

Hersteller unterscheiden ihre Daunendecken nach bestimmten Wärmegradstufen:

  • Wärmegrad 1 bezeichnet eine extra leichte Sommerdaunendecke mit ca. 200 Gramm Federnfüllung (bei einer Standardgröße von 135 mal 200 Zentimeter)
  • Wärmegrad 2 bezeichnet eine Sommerdecke mit ca. 300 Gramm Füllung
  • Wärmegrad 3 wird gerne als „Vier-Jahreszeitendeckbett“ bezeichnet und hat ca. 450 Gramm Füllung
  • Wärmegrad 4 bezeichnet ein Winterdeckbett mit 600 bis 700 Gramm Füllung
  • Wärmegrad 5 bezeichnet eine extradicke Winterdecke mit 1000 Gramm Füllung

Regelmäßig die Bettsachen lüften!

Feder- und Daunenbetten können ein sehr langes Leben haben und sogar weitervererbt werden, wenn man ein paar einfache Regeln befolgt: Nach dem Aufstehen möchten die Federn kräftig geschüttelt werden. Stellen Sie sich dabei Frau Holle vor! Danach sollte man das Fenster weit öffnen und der möglichst leeren Matratze und dem Deckbett zehn Minuten frische Luft gönnen. So kann Feuchtigkeit gut entweichen. Einmal pro Jahr sollte das Inlett mit einem speziellen Daunenwaschmittel gewaschen werden. Zum Trocknen muss es anschließend zusammen mit zwei Tennisbällen in den Trockner. Dabei mehrmals hintereinander zwei Stunden trocknen und zwei Stunden ausbreiten und ruhen lassen.

Entscheidet man sich für eine Füllung aus synthetischer Hohlfaser, geht das Waschen einfacher, denn der aufwendige Trocknungsprozess entfällt. Mikrofaser aus Polyester ist preislich unschlagbar günstig, sie lässt sich gut lagern und ist insgesamt sehr pflegeleicht. Allerdings wärmen die Mikrohohlfasern nicht so gut wie Daunen und sind schwerer als diese.

Für Hausstauballergiker empfehlen sich Betten aus atmungsaktiver Mikrofaser. Aber auch die einstmals verbreitete Meinung, dass Federbetten anfälliger sind für Hausstaubmilben, wird langsam revidiert: Da das Inlett oft sehr kleine Poren hat, ist eine Milbenbesiedlung selten. Auf alle Fälle sollten Allergiker darauf achten, dass ihre Bettwäsche bei 60 Grad, besser noch 95 Grad gewaschen werden kann.

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Fotos:
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