Umweltschonend waschen – Die besten Tipps

Umweltschonend waschen – Die besten Tipps

Wäsche waschen ist zu einem gewissen Grad immer umweltbelastend – Energie- und Wasserverbrauch und der Einsatz von Waschmitteln lassen sich nun einmal nicht vermeiden. Aber wer ein paar Dinge beachtet, schont nicht nur die Umwelt, sondern auch den Geldbeutel. Jawoll hat die besten Tipps zusammengestellt.

umweltschonend-waschen1630.000 Tonnen Waschmittel jährlich

Noch in den 1950er Jahren kam in Waschmitteln Tetrapropylenbenzolsulfonat (TPS) zum Einsatz. TPS war allerdings so wenig abbaubar, dass es Schaum auf und Sauerstoffarmut in den Gewässern verursachte. Nach dem Erlass des Detergentiengesetzes von 1961 mussten zwar mindestens 80 Prozent aller Tenside eines Waschmittels abbaubar sein. Aber noch immer sind jede Menge synthetische Inhaltsstoffe im Einsatz – außer den waschaktiven Substanzen etwa Wasserenthärter, Alkalien, Enzyme sowie Duft- und Konservierungsstoffe. Letztere sind nicht nur für die Umwelt ein Problem, sondern auch für Allergiker. Laut Umweltbundesamt werden in Deutschland jährlich etwa 630.000 Tonnen Waschmittel verbraucht – das sind knapp acht Kilogramm pro Bundesbürger. Grund genug also, das eigene Waschverhalten einmal zu überprüfen!

Mit diesen Tipps reduzieren Sie die Umweltbelastung auf ein Minimum:

Auf das Energielabel achten: Eine gute Waschmaschine weist eine Wasser- und Energieeffizienz von „A+“ und aufwärts auf. Diese Maschinen sind in der Anschaffung vielleicht etwas teurer, sparen aber später bares Geld beim Wasser- und Stromverbrauch.

Waschmaschine gemäß Herstellerempfehlung voll beladen: Nutzen Sie die Füllmenge nach Möglichkeit immer voll aus. Ausnahmen sind Fein- und Wollwäsche, hier ist die Maschine bis maximal 2,5 Kilogramm zu beladen.

Waschmittel entsprechend der Verschmutzung dosieren: Das alte Motto „Viel bringt viel“ hat sich lange überlebt. Dosierungsanleitungen bei Waschmitteln unterscheiden zwischen leicht, normal und stark verschmutzter Wäsche. Für die allermeisten Waschgänge im Haushalt reichen die beiden erstgenannten Dosierungen vollkommen aus. Alles über die Wahl des richtigen Waschmittels lesen Sie übrigens hier.

umweltschonend-waschen3Möglichst geringe Waschtemperatur wählen: Waschgänge bei hoher Temperatur belasten die Umwelt aufgrund hohen Stromverbrauchs. Moderne Waschmittel liefern aber schon bei 30 bis 40 Grad gute Ergebnisse, wenig verschmutzte Wäsche kann auch bei 20 Grad gewaschen werden. Weißwäsche kann in der Regel ebenfalls bei 40 Grad gewaschen werden – das bringt gegenüber einem 60-Grad-Programm ungefähr 35 bis 40 Prozent Energieeinsparung. Einmal im Monat sollten Sie jedoch bei 60 Grad waschen und dabei ein bleichmittelhaltiges Waschpulver verwenden – das beugt Keimwachstum in der Maschine vor. Ein Kochwaschgang ist nur im Krankheitsfall nötig, um Erreger abzutöten. Für bestimmte Allergiker (etwa Hausstaubmilben) empfiehlt es sich, Unterwäsche, Bettwäsche und Handtücher bei 60 Grad zu waschen. Verzichten Sie außerdem auf einen Vorwaschgang, der ist bei den heutigen Waschmitteln überflüssig.

Öko- oder Sparprogramm wählen: Neuere Waschmaschinenmodelle verfügen in der Regel über ein Öko-Waschprogramm. Die Wäsche wird dabei genauso sauber und das Gerät verbraucht weniger Strom.

Auf Weichspüler verzichten: Weichspüler enthalten Phosphate und belasten die Umwelt. Dieser alte Haushaltstrick hilft: Nehmen Sie statt Weichspüler ein bis zwei Esslöffel Essig – einfach in das Weichspülfach mit dazu geben. Der Essig sorgt zudem für die Entkalkung der Waschmaschine bei den einzelnen Waschvorgängen und schont die Umwelt. Übrigens: Der Essiggeruch verflüchtigt sich beim Waschen!

Auf Wäschetrockner verzichten: Trockner sind wahre Energiefresser. Hängen Sie Ihre Wäsche lieber auf einem Wäscheständer oder draußen auf einer Leine auf. Wenn Sie unbedingt einen Trockner benötigen, wählen Sie ein Modell mit Wärmepumpe – die verbrauchen nur halb so viel Energie wie herkömmliche Geräte.

Auf zu häufige Wäsche verzichten: Nicht jedes Wäschestück muss nach einmaligem Tragen in die Waschmaschine. Hängen Sie die Wäsche zum Auslüften nach draußen.

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