Stromerzeuger – Weil Strom eben doch nicht immer aus der Steckdose kommt

Strom kommt nicht immer einfach aus der Steckdose. Klar, Strom kommt aus der Steckdose. Meistens jedenfalls. Es gibt aber Fälle, in denen ein Stromgenerator beziehungsweise ein Stromerzeuger durchaus von Nutzen sein kann. Jawoll erklärt, was ein Stromgenerator ist und wann man ihn braucht.
 
 
 
 

Wer braucht einen Stromerzeuger?

Strommmesser Wozu braucht man eigentlich eigenen Strom? Besitzer von Wohnmobilen und Wohnwagen oder von Booten können diese Frage leicht beantworten: Sie halten sich öfter mal in Gegenden auf, in denen Steckdosen nicht gerade verbreitet sind. Stromerzeuger oder -generatoren machen sie netzunabhängig und sorgen dafür, dass sie auf Annehmlichkeiten wie Fön oder frisch gebrühten Kaffee aus der Maschine nicht verzichten müssen. Begeisterte Hobbygärtner hingegen bekommen durch Generatoren ein Stück Unabhängigkeit: Statt zum Beispiel endlose Meter Kabel quer durch den Garten zu verlegen, werfen sie einen Generator an und haben den  Strom genau dort, wo sie ihn benötigen.

Unterschied Stromgenerator und Stromerzeuger

Die Worte Stromerzeuger und Stromgenerator werden heute oft als Synonym verwendet, bezeichnen aber eigentlich zwei unterschiedliche Geräte. Beiden Gerätetypen ist dabei natürlich gemein, dass sie Strom erzeugen.

Der Generator ist eine elektrische Maschine, die Bewegungsenergie bzw. mechanische Energie in elektrische Energie wandelt. Technisch betrachtet gleicht er einem umgekehrten elektrischen Motor, der elektrische Energie in Bewegungsenergie wandelt.

Der Stromerzeuger ist eine komplette Maschine mit Verbrennungsmotor, welcher direkt mit einem Generator gekoppelt den Stromerzeuger darstellt.

Welche Typen von Stromerzeugern gibt es?

  • Kleine Stromerzeuger

Mehr für den punktuellen Einsatz im Garten oder im Schrebergartenhaus – und weniger zur Notstromversorgung – sind die kleinsten, fast immer benzinbetriebenen Stromerzeuger geeignet: Die Leistung liegt meist unterhalb von einem Kilowatt (kW); das reicht, um Licht, kleinere Pumpen und die meisten elektrischen Werkzeuge zu betreiben. Wer nicht oft auf eine autarke Stromversorgung angewiesen ist und dann auch nur leistungsschwache Geräte anschließen will, kommt mit einem solchen Stromerzeuger vollkommen aus. Eine Notstromversorgung lässt sich mit diesen Geräten allerdings nicht stemmen.

  • Mobile Benzinaggregate

Benzinbetriebene Stromerzeuger sind auch eine Nummer größer erhältlich, dabei aber immer noch  klein und leicht genug für einen mobilen Einsatz im Garten und – für eine begrenzte Zeitdauer – im Haus. Im Freien betrieben und gelagert, eignen sie sich auch als Notstromaggregate; sonst besteht aufgrund des verwendeten Ottokraftstoffs Explosions- beziehungsweise Brandgefahr. Derlei Stromerzeuger für den Hausgebrauch kommen in der Regel auf eine Leistung von 2,5 bis 3 kW. Für den Schrebergarten oder das Wochenendhäuschen reichen sie allemal; auch für Arbeiten auf großen Grundstücken sind sie gut geeignet. Diese Stromerzeuger-„Mittelklasse“ ist in den allermeisten Fällen für Privatanwender die richtige Wahl.

  • Stationärer Diesel-Stromerzeuger

Wie oben erwähnt, ist eine Verwendung von benzinbetriebenen Stromerzeugern für die stationäre Notstromversorgung in Gebäuden unzulässig. Für diesen Zweck eignen sich ausschließlich Dieselgeneratoren, die meist teuer und auch recht groß sind. Kleinere Diesel-Modelle erreichen meist eine Leistung von circa 5 kW – im Haus reicht das zumindest für Licht und Heizungspumpe. Zum Waschen, Kochen oder Heizen braucht man allerdings größere Anlagen, die meist auch nur von Fachleuten installiert werden können.

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