Samurai in der Küche: Was können Damaszener-Messer?

Samurai in der Küche: Was können Damaszener-Messer?

Die superscharfen Japanmesser sind heute in jeder gut ausgerüsteten Küche von Profi- wie ambitionierten Hobbyköchen zu finden. Manchen reicht ein Allround-Messer – wer seine Kochkünste ernst nimmt, besitzt gleich ein ganzes Messerset für verschiedene Zwecke.

Damaszener-Messer sind handgeschmiedete, extrem scharfe Messer aus Damaszener-Stahl. Dieser Stahl, auch Damast genannt, ist eine hochwertige und besonders harte Mischung aus zwei oder mehrere Eisen- beziehungsweise Stahlsorten, mit der Schmiede auf vielen Kontinenten seit mehr als tausend Jahren arbeiten. Die hohe Kunst des Messerschmiedens hingegen ist ungefähr im 13. Jahrhundert aus der Tradition des Schwertschmiedens hervorgegangen – und zwar in Japan, dem Land der Samurai-Krieger. Noch heute werden Damaszener-Messer nach alter Tradition von Hand geschmiedet. Jedes Damaszener-Messer, auch Japanmesser genannt, ist also ein hochwertiges Unikat von bleibender Schärfe.

Damaszener-Messer1 - KopieWelches Damaszener-Messer für welchen Zweck?

Es gibt verschiedene Arten dieser Japanmesser für verschiedene Anwendungsgebiete. Santoku und Nakiri sind wohl die bekanntesten – ein traditionelles Messerset beeinhaltet daneben auch noch die Arten Gyuto, Sashimi und Deba. Allen gemein ist höchste Qualität, beste Handhabung und eben die unglaubliche Schärfe. Natürlich hat Qualität auch ihren Preis, allerdings bieten auch einige Händler – etwa Jawoll – Japanmesser, für die man sich nicht verschulden muss. Egal ob Profi oder ambitionierter Amateur – jeder gute Koch weiß ein scharfes Messer mit komfortabler Handhabung zu schätzen. Damaszener-Messer stellen mit ihrer Schneidekraft alle anderen Küchenmesser in den Schatten. Doch welches Damaszener-Messer eignet sich am besten für welche Küchenarbeiten?

Santoku

Santoku-Kochmesser sind die Allrounder unter den japanischen Küchenmessern. Ursprünglich für japanische Hausfrauen konzipiert, arbeiten heute weltweit viele Sterneköche gerne mit ihnen. Santoku bedeutet soviel wie „drei Tugenden“, womit Fisch, Fleisch und Gemüse gemeint sind. Allerdings darf es nicht für Fleisch mit Knochen oder Fisch mit Gräten verwendet werden, da es im Vergleich zu einem Hackmesser aufgrund seiner Form und Härte bruchempfindlich ist.

Nakiri

Nakiri-Messer eignen sich aufgrund ihres beidseitigen Schliffs ideal zum Zerkleinern fast aller Gemüsesorten. So bedeutet der japanische Begriff Nakiri auch soviel wie „Gemüseschneider“.

Gyuto

Gyuto-Messer finden sich in jeder gut ausgestatteten Profiküche, entsprechen sie doch dem deutschen „Chefmesser“. Diese Messer sind für das Arbeiten mit Fleisch prädestiniert: Schneiden, Enthäuten und das Entfernen von Sehnen.

Deba

Äußerlich Santoku-Messern ähnlich, eignet sich die breite und stabile Klinge von Deba-Messern hervorragend zum Aufschneiden und Zerteilen von Fisch. Aufgrund seiner Schärfe macht es auch vor Gräten und Knochen nicht halt.

Sashimi

Auch Sashimi-Messer sind Spezialisten für Fisch. Mit ihrem einseitigen Schliff eignen sie sich ideal zum Tranchieren und Portionieren, insbesondere von Fischfilets.

Passend aus unserem Sortiment

Auch bei Jawoll schwören wir auf Qualität – und bieten Ihnen online in der Kategorie Küche sowie in unseren Filialen echte Damaszenermesser zu einem unschlagbaren Preis. So wird das Zubereiten von Speisen zum reinen Vergnügen!

 

Foto:
Thinkstockphotos, iStock, Kondor83