Ruhe sanft: Welche Matratze ist die Richtige?

Ruhe sanft: Welche Matratze ist die Richtige?

Etwa ein Drittel seines Lebens verbringt ein Mensch durchschnittlich mit Schlaf. Dabei erholt sich der Körper und der Schlafende verarbeitet die Ereignisse des Tages. Für einen geruhsamen Schlaf ist allerdings die Matratze von entscheidender Bedeutung – wer auf der falschen Matratze liegt, bekommt Rückenschmerzen und schläft schlecht. Schaumstoff, Latex, Federkern, Taschenfederkern: Die Auswahl ist riesig und dementsprechend unübersichtlich. Jawoll stellt Ihnen die einzelnen Typen vor und sagt, für wen sie geeignet sind.

Die Matratzentypen im Einzelnen

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  • Federkernmatratze

Dieser Matratzen-Typ ist im Vergleich zu anderen einfacher aufgebaut, weshalb sie zu den preiswertesten Varianten zählen. Federkernmatratzen eignen sich für Bauch- und Rückenschläfer, die gern etwas fester liegen. Anpassungsfähigkeit und Punktelastizität – das punktuelle Nachgeben der Matratze im Belastungsbereich – sind eher gering.

  • Taschenfederkernmatratze

Bei Taschenfederkern-Matratzen sind die einzelnen Federn in Stofftaschen vernäht, so dass die Federn nicht verrutschen können. Die Punktelastizität und Anpassungsfähigkeit der Matratze ist höher als bei Federkernmodellen. Sie eignet sich aufgrund der hohen Rücksprungelastizität – die Rückformung des Materials in die ursprüngliche Form – für Seiten-, Bauch- und Rückenschläfer. Wie Federnkernmodelle sind Taschenfedernkernmatratzen gut geeignet für Menschen, die beim Schlaf viel Schwitzen.

  • Kaltschaumstoffmatratze

Kaltschaum ist ein dem Naturprodukt Latex (siehe unten) nachempfundenes Material. Matratzen dieses Typs eignen sich aufgrund der hohen Rücksprungelastizität für alle Schlaftypen. Genauso wie Taschenfederkern unterstützen sie ein häufiges Wechseln der Schlafposition und besitzen eine hohe Anpassungsfähigkeit und Punktelastizität.

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  • Viscoschaum-Matratze

Viscolastische Produkte reagieren auf Wärme und können daher mit einer hohen Anpassungsfähigkeit und Punktelastizität punkten. Eine Viscoschaum-Matratze gibt dort nach, wo der Körper aufliegt und passt sich perfekt der Körperform an. Der Körper wird entlastet, es kommt zu weniger Rückenproblemen. Die Rücksprungelastizität ist geringer als bei Kaltschaum-Modellen.

  • Latexmatratze

Latexmatratzen sind sehr weich, und das Material passt sich dem Körper des Liegenden sehr gut an. Allerdings sind diese Matratzen sehr schwer und lassen sich nicht so ohne weiteres umdrehen. Zudem ist die Gewinnung von Latex recht kostspielig, was sich auch im Preis der Matratzen widerspiegelt.

Welcher Härtegrad ist der richtige?

Industrie-Normen gibt es nicht, die meisten Hersteller bieten drei Härtegrade an (H1 bis H3). Grundsätzlich sollen Matratzen der Wirbelsäule Halt geben. Als Faustregel gilt: Je größer das Gewicht, desto härter die Federung. Eine mittelharte Matratze ist für ein Körpergewicht von bis zu 80 Kilogramm geeignet. Eine weiche Matratze ist bis 45 Kilogramm ausreichend – etwa für Kinder.

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Welche Rolle spielen Liegezonen?

Einige Matratzentypen weisen mehrere Liegezonen auf – am häufigsten angeboten werden 3-, 5- und 7-Zonen-Matratzen. Diese Bereiche besitzen unterschiedliche Härtegrade und sollen sich so dem Körper besser anpassen. Experten sagen, dass bis zu drei Zonen durchaus sinnvoll sind. Fünf oder sieben Zonen wurden dagegen in Tests als Marketing-Trick entlarvt. Bei Jawoll finden Sie alles für einen geruhsamen Schlaf – von Matratzen über Kissen und Decken hin zu Auflagen. Besuchen Sie uns online oder in einer unserer Filialen!
 

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