Mollig warm und trotzdem umweltbewusst – So heizen und lüften Sie richtig

Wer richtig heizt und lüftet, hat’s zu Hause gemütlich warm, spart Geld und schont die Umwelt! Wie Sie diese drei Fliegen mit einer Klappe schlagen, verrät dieser Jawoll-Ratgeber.

So heizen Sie richtig

Heizen und Lüften im Winter. Jawoll erklärt, wie es geht. Gut, tropische Hitze muss nicht sein. Aber kuschelig warm hat es jeder gerne – gerade, wenn es draußen dunkel und kalt ist. Ob ein Raum als behaglich warm wahrgenommen wird, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Zum Beispiel spielt die eigene körperliche Verfassung eine Rolle, aber auch die Oberflächentemperaturen an den Wänden und die Luftfeuchtigkeit. Als Faustregel gilt: Bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 35 bis 60 Prozent empfinden wir eine Temperatur zwischen 19 und 22°C als angenehm. Diese Werte lassen sich leicht mit handelsüblichen Thermo-Hygrometern (Thermometer und Luftfeuchtigkeitsmesser) überprüfen. Im Bad darf es mit 21 bis 23°C etwas wärmer sein. In der Küche reichen schon etwa 18°C, da hier der Herd und der Kühlschrank mitheizen. 16°C  sollten die Schlafräume aufweisen. Wenn die Temperatur unter diesen Wert fällt, kann der Raum auskühlen und die Feuchtigkeit im Zimmer kondensieren. Das wiederum zieht eine mögliche Schimmelbildung nach sich.

Tipp: Eine Absenkung der Raumtemperatur um 1°C senkt die Heizkosten um sechs Prozent. Experimentieren Sie ein wenig mit dem Heizungsthermostat, um festzustellen, welche Temperatur für Sie noch angenehm ist.

Denken Sie daran, regelmäßig zu heizen – auch, wenn Sie das Haus verlassen. Sonst können die Räume zu sehr auskühlen und ein erneutes Aufheizen kostet Zeit und Energie. Vermeiden Sie es, kühle Zimmer mit der Luft aus wärmeren Zimmer zu heizen: Das kann zu einem Anstieg der relativen Luftfeuchtigkeit und zu Schimmelpilz führen.

Was die Heizkörper betrifft: Sie müssen die Wärme ungehindert an die Raumluft abgeben können. Also sollten Sie nicht durch Vorhänge, Gardinen, Verkleidungen oder Möbelstücke abgedeckt werden. Zugige Fenster und Türen lassen sich mit handelsüblichen Dichtungsbändern aus Schaumstoff einfach und kostengünstig abdichten. Tipp: Schließen Sie nachts Rollläden und Vorhänge, so geht weniger Wärme über die Fensterfläche verloren.

So lüften Sie richtig

Stosslüften ist besser als das Fenster lange auf Kipp zu lassen. Die Grundregel lautet: zwei- bis viermal am Tag lüften – je nachdem, wie oft Sie sich in den Räumen aufhalten. Und Lüften heißt Stoßlüften! Ein fünfminütiger Durchzug bei ausgeschalteter Heizung spart Energie und verhindert Schimmelbildung. Wer seine Fenster auf Kipp stellt, kann sein Geld gleich auf die Straße werfen – wohin nämlich auch die Wärme entweicht. Am besten tauschen Sie morgens die Luft in der Wohnung komplett aus – mit Durchzug oder mindestens einem geöffneten Fenster in jedem Raum. Wenn tagsüber sich niemand in der Wohnung aufhält, reicht es, den Vorgang abends zu wiederholen. Das Bad muss nach dem Duschen oder Baden sofort gelüftet werden. Ähnliches gilt für die Küche: Große Mengen Wasserdampf müssen sofort nach außen geleitet werden. Verhindern Sie, dass sich der Dampf in der ganzen Wohnung verteilt, indem Sie die anderen Zimmertüren geschlossen halten. Wenn Sie Ihre Wäsche in der Wohnung trocknen, muss das betreffende Zimmer öfter gelüftet werden.

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