Duschgel, Bodylotion, Tagescreme & Co.: So pflegen Sie Ihre Haut gesund

Jawoll erklärt Ihnen, wie Sie Ihre Haut richtig pflegen.Gut riechen wollen wir und gepflegt, jung und attraktiv aussehen natürlich auch. Darum duschen, seifen und cremen wir besonders gründlich, nur so fühlen wir uns sauber und frisch. Was vielen nicht bewusst ist: Das tägliche Intensiv-Ritual bringt der Haut oftmals mehr Schaden als Nutzen. Zu häufiges Duschen und Baden lässt die Haut aufquellen, zerstört ihren natürlichen Säureschutzmantel und trocknet sie aus. Gesunde Haut ist glatt und geschmeidig, wird aber der Schutzfilm beschädigt und die Hornschicht durchlässig, verliert die Haut Feuchtigkeit, und Schadstoffe dringen leichter ein. Eine raue, schuppige Haut ist die Folge. Wie Sie Ihre Haut richtig pflegen, lesen Sie hier.

Trockene Haut: Lieber duschen als baden

bei trockener haut besser duschen als baden, das trocknet die Haut nicht so sehr aus. Besonders für trockene Haut sind lange und heiße Schaumbäder tabu. Das heiße Wasser löst den Schutzfilm, und die Emulgatoren schäumender Badezusätze entziehen der Haut noch zusätzlich Fett und Feuchtigkeit. Wer dennoch – gerade im Winter – nicht auf ein entspannendes Vollbad verzichten will, sollte eine Wassertemperatur von maximal 39 Grad wählen und ein rückfettendes Badeöl verwenden.

Viel besser: eine kurze Dusche von höchstens drei Minuten. Doch auch die Wahl des Duschgels birgt Risiken: Fruchtige Aromen und exotische Düfte sollen für ein sinnliches Duscherlebnis sorgen – bedeuten aber für die Haut oftmals nur Stress. Künstliche Aromen und Duftstoffe enthalten ein großes allergenes Potenzial und können für Menschen mit empfindlicher Haut ziemlich reizend wirken. Besser: Auf das große Dufterlebnis verzichten, denn der Duft hält sowieso nicht lange an. Menschen mit sehr empfindlicher Haut sollten pH-neutrale Sensitiv-Produkte wählen. Tipp: Was für Babys gut ist, kann für Erwachsene nicht schlecht sein – Dusch- und Badezusätze für Kleinstkinder kommen ohne Zusätze aus und duften frisch!

Bodylotions: Stundenlange Feuchtigkeitsversorgung

Nach dem Duschen oder Baden ist eincremen sehr wichitg. So wird der Säureschutzmantel das Haut wieder geschlossen. Eine gute Bodylotion muss nicht nur pflegen, sondern soll sich auch leicht verteilen lassen, schnell einziehen und nicht klebrig sein. Sie sollte die Haut insbesondere nach dem Duschen mit Feuchtigkeit versorgen. Und zwar stundenlang. Zusätze wie Urea sorgen für einen Extra-Kick an Feuchtigkeit, Proenzym Q10 wirkt der Faltenbildung entgegen. Test haben ergeben: Auch günstig pflegt gut – die Wahl einer guten Bodylotion ist also keine Frage des Geldbeutels.

Anti-Aging-Cremes: Wunder gibt es immer wieder?

Schon mit Mitte 20 bekommt man es mit den ersten Fältchen zu tun. Zu diesem Zeitpunkt beginnen die Zellen bereits weniger Wasser zu speichern, auch die Produktion von Kollagen, dem natürlichen Stützgerüst der Haut, nimmt ab. Wie es nun mit der Faltenbildung weitergeht, steht nicht nur in den Genen. Auch unserer Lebenswandel, unsere Ernährung und die Anzahl an ausgiebigen Sonnenbädern zeigt sich schnell am Hautbild. Wer raucht, sich einseitig ernährt und ständig unter Stress steht, altert schneller. Spätestens ab 30 Jahren sollte man zu einer reichhaltigen Gesichtspflege greifen: zu einer Tagescreme, die die Haut vor UV-Strahlung schützt, sie mit Feuchtigkeit versorgt und mit hautähnlichen Lipiden stärkt. Besonders praktisch sind die sogenannten BB-Cremes (Blemish Balm): Die Beauty-Allrounder lassen Fältchen und Rötungen, vergrößerte Poren und kleine Narben wie von Zauberhand verschwinden, sie pflegen und schützen die Haut gleichzeitig.

Jawoll bietet Ihnen eine große Auswahl an Pflegeprodukten für Körper und Gesicht. Wenn Sie wissen möchten, welcher Sonnenschutz für Ihre Haut der beste ist, gibt’s hier mehr Informationen.
 

Fotos:
Thinkstock, Ingram Publishing
Thinkstock, iStock, Choreograph
Thinkstock, Photodisc, David De Lossy