Invasion der Stromfresser – So sparen Sie mit schaltbaren Steckerleisten Strom

Strom sparen, Steckerleisten helfen gegen Standby. Fernsehgerät, DVD- oder Blu-ray-Player, TV-Receiver, Computer, Drucker, Spielekonsole … unsere elektronischen Geräte sind laufend im Einsatz. Und wenn nicht, zumindest in Einsatzbereitschaft. Stand-by nennt sich dieser Modus, in dem ein Gerät darauf wartet, per Knopfdruck wieder hochzufahren. Aber: Auch im Standby verbrauchen die Geräte dauerhaft Strom. Wie Sie diese Stromkosten mit schaltbaren Steckdosenleisten senken können, lesen Sie hier!

Vier Milliarden Euro Stromkosten im Standby

Seit Anfang 2010 müssen Fernseher, Heimcomputer, Waschmaschinen und andere Büro- und Haushaltgeräte, die in der EU in den Handel kommen, eine Reihe von Anforderungen erfüllen: In Bereitschaftszuständen dürfen sie beispielsweise bestimmte Höchstwerte der Elektroleistung (Watt) nicht überschreiten und der Hersteller muss in den Technikunterlagen über Leerlaufzustände informieren. Dennoch schätzt das Umweltbundesamt die Kosten für Stromverbrauch im Standby-Modus auf mindestens vier Milliarden Euro jährlich allein für Deutschland.

Nun müssen etwa Fernseher, Computer, Drucker und HiFi-Anlagen nicht ständig in Bereitschaft sein. Nicht nur das: Jeder an eine Steckdose angeschlossene Trafo verbraucht auch dann Strom, wenn das angeschlossene Gerät nicht eingeschaltet ist oder überhaupt kein Gerät angeschlossen ist. Das gilt für Handy-Ladegeräte, Notebook-Trafos und ähnliches. Das oft vorgebrachte Argument, die Apparate würden darunter leiden, wenn man sie regelmäßig vom Stromnetz trennt, gilt bei modernen Elektronikgeräten nicht mehr – von dem unwahrscheinlichen Fall abgesehen, sie würden im Sekundentakt ein- und ausgeschaltet. Tatsächliche Probleme tauchen bei Geräten auf, die bei fehlendem Strom einige Einstellungen „vergessen“: TV-Receiver oder Festplatten-Recorder können schon mal die eingestellte Uhrzeit verlieren, was natürlich sämtliche vorher einprogrammierten Aufnahmen wertlos macht. Und bei billigen DVB-T-Receivern können alle Sendereinstellungen verloren sein. Hier hilft leider nur ausprobieren. Zur Beruhigung: Den allermeisten Geräten macht ein Stromverlust nichts aus!

Welche Arten von Steckdosenleisten gibt es? 

Einfache weiße Steckerleiste hilft gegen zu hohen Stromverbrauch.
Verschiedene Arten von abschaltbaren Steckerleisten helfen, den Standby-Stromverbrauch zu senken. Die gebräuchlichsten sind:

  • Einfache schaltbare Steckdosenleisten

Die günstigste Variante: Hier befindet sich direkt an der Steckerleiste ein Schalter, der alle angeschlossenen Geräte vom Strom trennt. Der Schalter ist allerdings dann schlecht zu erreichen, wenn die ganze Leiste hinter diversen Geräten versteckt liegt.

  • Steckdosenleiste mit Schalter an Verlängerung

Diese Steckdosenleiste kann ruhig an einem unzugänglichen Orten liegen, da sich der Schalter mittels einer Kabelverlängerung im sichtbaren und gut erreichbaren Bereich befindet.

  • Master-Slave-Steckdosenleisten

Mit dem Ein- oder Ausschalten eines einzigen Gerätes, das in der Master-Steckdose eingesteckt ist, lassen sich alle weiteren Geräte in den Slave-Steckdosen automatisch mit ein- oder ausschalten. Als Master-Gerät können Sie etwa den Computer verwenden, welcher als Slave-Geräte dann Monitor, Drucker, Modem usw. in die automatische Steuerung mit einbezieht. Natürlich sind auch Kombinationen aus TV, Blu-ray-Player und AV-Receiver steuerbar.

  • Steckdosenleisten mit Funk

Die komfortabelste Methode, den Standby-Betrieb zu minimieren. Aber mit einer gewissen Ironie behaftet: Funk-Leisten verursachen selbst einen gewissen Stand-by-Verbrauch. Außerdem benötigt die Fernbedienung eigene Batterien.

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