Babyeierleicht: Welches Spielzeug für welches Kindesalter?

Die Qual der Wahl: Welches Spielzeug für welches Alter. Das richtige Spielzeug fördert die Entwicklung des Kindes – aber wann soll es der Holzbauklotz, wann der Chemiebaukasten sein? Jawoll erklärt, welches Spielzeug sich in welcher Entwicklungsphase am besten für die Kleinen eignet.

Spielen ist für die Entwicklung des Gehirns extrem wichtig. Da ist es nur gut, dass die Kleinen bis zu neun Stunden täglich spielen können. Viele Eltern überrascht es, wenn sie hören, dass das nicht immer mit ausgesuchten Lernspielen geschehen muss – jede Art von Spiel ist fürs Kind förderlich. Dabei hat ein Säugling, der gerade erst beginnt, seine Umwelt zu erleben, ein ganz anderes Spiel-Bedürfnis als ein dreijähriges Kind, das draußen toben will. Zur richtigen Spielzeugauswahl fürs jeweilige Kindesalter haben wir hier ein paar Ratschläge zusammengestellt.

Null bis sechs Monate

Von Null bis sechs Monaten wollen babys greife. In den ersten Wochen des ersten Lebensjahres kommt das Baby noch ohne Spielsachen aus. Mamas und Papas Stimmen, Licht und Schatten sowie die Geräusche und Gerüche im direkten Umfeld sind für den kleinen Menschen erst einmal spannend genug. Babys müssen ihr volles Sehvermögen noch entwickeln und können lediglich 18 bis 30 Zentimeter entfernte Objekte deutlich wahrnehmen. Ideal ist daher alles, was zum Hören und Sehen anregt – zum Beispiel eine Kinderwagenkette mit Glöckchen, eine Spieluhr oder ein beleuchtetes Mobile.

Sechs Monate plus

Ab sechs bis zwölf Monaten sind Quitschenetchen toll. Ab zirka einem halben Jahr hat Baby alles im Griff – und auch gern mal im Mund, inklusive der eigenen Hände und Füße. Jetzt ist alles richtig, was es greifen und auf den Boden werfen kann und was interessante Geräusche macht – also kleinkindgerechtes (ungiftig, keine scharfen Kanten, unzerbrechlich, keine verschluckbaren Kleinteile!) Greifspielzeug oder auch Spielzeug, das es bereits vor sich herschieben kann. Beispiele: das Quietsche-Entchen, ein Stoffwürfel, eine Stoffschlange oder eine Rassel. Und wenn sich die ersten Zähnchen ihren Weg bahnen, ist ein Beißring zum Kauen und Beißen für das Kleine das A und O.
 
 
 

Ab einem Jahr

Jetzt beginnt das Kleinkind langsam, seine Umwelt so richtig zu erobern: Es startet die ersten Gehversuche und zieht sich an allem hoch, was es greifen kann. Auch die Sprachentwicklung macht erste Fortschritte. In dieser Phase eignet sich robustes Spielzeug: reißfeste Bilderbücher, Gummitiere und Bauklötzchen ebenso Schaufel und Eimer, aber auch Fingerfarben. Ein Wägelchen zum Ziehen oder Schieben animiert zudem die Lust am Laufen und an der Bewegung.

Ab zwei Jahre

Jetzt wirds handfest, Kinder wollen spielen. Jetzt wollen die Kleinen Mama und Papa im Alltag nachahmen: beispielsweise mit einem Kinderladen oder einer Kinderküche, in der die Puppen und Kuscheltiere nach Herzenslust bekocht werden können. Für Jungs ist die Zeit für einen Polizeiwagen, einen Bagger oder einen Laster gekommen – am besten mit Schaufel oder Kran, damit der Kleine den Sand genauso transportieren kann, wie er es auf der großen Baustelle gesehen hat. Auch der Wortschatz wächst in dieser Phase an. Zur Unterstützung des Lernens eignen sich Bilderbücher, Vorlesebücher und auch die ersten CDs mit Märchen und Geschichten.

Ab drei Jahre

Draußenspielen ist toll. Jetzt findet das Leben für kleine Abenteurer draußen statt! Toben und Schaukeln stehen genauso auf dem Spielplan wie Dreiradfahren und oder ausgiebiges Buddeln in der Sandkiste – mit allen Spielsachen, die dazu passen. Da Kinder in diesem Alter erste soziale Erfahrungen machen, sind Rollenspiele sehr beliebt: der Klassiker Kasperletheater mit seinen lustigen Handpuppen ebenso wie ein Doktorkoffer mit Inhalt, ein Cowboy-, Indianer- oder Ritteroutfit oder Ähnliches.
 

Ab vier Jahre

Nun werden andere Kinder immer interessanter: Unsere Kleinen lernen, sich in andere Menschen hineinzuversetzen und erleben und lösen erste kleinere soziale Konflikte. Gesellschafts- und einfache Kartenspiele wie Schwarzer Peter oder Memory sind jetzt die erste Wahl. Aber auch das Schaffen eigener Fantasiewelten ist angesagt: etwa in Form von Ritterburgen und Puppenhäusern. Dabei meldet sich der Baumeister im Kinde: Bausätze, beispielsweise von Lego, haben nun Hochkonjunktur.

Ab fünf Jahre

Kinder im Vorschulalter besitzen eine ungebremste Neugier. Vorlese- oder Lernbücher sind in dieser Phase genau das Richtige, aber auch alles fürs Basteln und Malen: Wachsmalstifte, Magnetbuchstaben oder anderes Bastelmaterial aller Art. Auch der Bewegungsdrang will in diesem Alter weiter gefordert werden: Zeit, die Stützräder vom Fahrrad zu nehmen und einen Fußball anzuschaffen!

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