Alles heiße Luft – Das müssen Sie über Heizlüfter wissen

Heizlüfter bringen Wärme ins Haus.Schrecklich: Sie betreten morgens das Bad und möchten sich sofort wieder unter der Decke verkriechen – so kalt ist es! Jetzt schlägt die Stunde des Heizlüfters: In kurzer Zeit sorgt er in kleinen Räumen für wohlige Wärme. Wie diese Geräte funktionieren und worauf Sie beim Kauf achten müssen, lesen Sie in diesem Jawoll-Ratgeber.
 

Hinten kalt, vorn heiß: So funktioniert ein Heizlüfter

Heizlüfter gibt es auch als kombinierte Geräte mit Kühlfunktion. Die Funktionsweise eines Heizlüfters ähnelt der eines Haartrockners: Einmal an die Steckdose angeschlossen, wird beim Einschalten elektrische Energie von einem sich drehenden Motor in mechanische Energie umgewandelt. Der Motor saugt Luft an und bläst sie vorn wieder heraus. Zeitgleich erhitzen seitlich angebrachte Heizstäbe die Luft. So wird die Luft hinten kalt eingesogen und verlässt das Gehäuse vorn aufgewärmt.

Ein durchschnittlicher Heizlüfter kommt auf eine Leistung von 1000 bis 2000 Watt. Da beim Heiz- und Lüftungsvorgang viel Energie verlorengeht, ist der wirtschaftliche Nutzen eines solchen Gerätes auf Dauer eher zweifelhaft. Zudem ist der Energieverbrauch vergleichsweise hoch, daher sollten Heizlüfter nur zeitlich begrenzt genutzt werden – etwa während eines Defekts an der Zentralheizung oder in sehr kleinen Räumlichkeiten, etwa Badezimmern. Preislich liegen Heizlüfter im unteren Bereich der Elektrogeräte: ab zehn Euro aufwärts.

Umkippen ohne Reue: Das sollten Heizlüfter können

Moderne Heizlüfter besitzen meist zwei Sicherheitseinrichtungen: Einen Kippschutz-Schalter am Boden des Geräts, der den Heizlüfter beim Umkippen ausschaltet. Und einen Überhitzungsschutz, der das Gerät abschaltet, sobald es zu heiß läuft – etwa für den Fall, dass der Heizlüfter versehentlich abgedeckt wurde und die Hitze nicht entweichen kann. Achten Sie immer darauf, dass der Heizlüfter frei steht und weder die Ansaugluft noch der Abluftweg versperrt sind! Überhitzungsschutz hin oder her: Im Inneren des Heizlüfters herrschen Temperaturen von über hundert Grad Celsius, und die Gehäuse sind im Normalfall nur aus Kunststoff gefertigt. Lassen Sie daher niemals einen Heizlüfter unbeaufsichtigt laufen!

Ein weiteres Feature vieler Heizlüfter ist eine mehrstufige Temperaturwahl. Einige Modelle lassen sich auf Ventilator-Betrieb umstellen – so dient der Heizlüfter im Sommer zur Abkühlung. Und wieder andere Modelle besitzen eine Frostwächter-Funktion: Erkennt das eingebaute Thermostat, dass eine bestimmte Temperatur unterschritten wurde, schaltet sich das Gerät automatisch ein. Auch hier gilt: Niemals unbeaufsichtigt lassen!

Oft werden Heizlüfter im Badezimmer eingesetzt, achten Sie daher auf die vom Hersteller angegebene Schutzklasse: Für Feuchträume geeignete Haushaltsgeräte besitzen eine Schutzisolierung und gehören zur Schutzklasse II. Vermeiden Sie trotzdem, dass Wasser ins Gehäuse gelangt – sonst besteht die Gefahr eines Stromschlags. Stellen Sie den Heizlüfter also stets in ausreichender Entfernung zu Dusche und Waschtisch auf.

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