Sicher durch die grauen Tage: So wird das Auto fit für den Herbst

Autofahren im Herbst, durch die fallenden Blätter und die Dunkeheit Gefahren schlechter erkannt werden. Regen, Dunkelheit, Stürme und fallende Temperaturen: Der Herbst hat bereits begonnen, die Tage werden immer kürzer und die herbsttypischen Wetterkapriolen stehen vor der Tür. Höchste Zeit, dass Auto fit für die graue Jahreszeit zu machen. Jawoll verrät, worauf es dabei ankommt.




Falls noch nicht geschehen: Den Sommerdreck entfernen

Wer mit seinem Fahrzeug im Sommer viel unterwegs war und vielleicht sogar mit dem Auto in den Urlaub gefahren ist, sollte seinen Wagen als erstes gründlich entrümpeln und reinigen – so er es noch nicht erledigt hat. Unnötiger Krempel muss raus, denn jedes überflüssiges Kilogramm an Bord bedeutet überflüssigen Spritverbrauch. Nicht mehr benötigte Dachboxen und Fahrradträger gehören abmontiert, da sie ebenfalls den Benzinverbrauch erhöhen. Dachboxen machen den Wagen zudem anfällig für Seitenwinde – angesichts der zu erwartenden Herbststürme nichts wie runter mit der Box!

Das Auto von Hand reinigen, nicht für jeden was. Beim Reinigen hat es sich bewährt, zuerst den Innenraum auf Vordermann zu bringen und danach die Außenreinigung vorzunehmen. Der ADAC empfiehlt Waschstraßen, in denen Schaumstoffbürsten verwendet werden. Sie reinigen den Lack sanfter als Polyethylen-Bürsten. Nach dem Waschgang kann die Karosserie mit Hartwachs eingerieben werden, er legt sich wie eine Schutzschicht auf den Lack. Bei älteren Fahrzeugen ist womöglich eine Politur die bessere Wahl. Sie enthält Schleifmittel, die den Fahrzeuglack idealerweise wieder in altem Glanze erstrahlen lassen.

Die fünf wichtigsten „Baustellen“ im Herbst

Eis und Schnell, eine Herausforderung. Ist die nachsommerliche Autopflege erledigt, kann es endlich mit der eigentlichen Fitnesskur für den Herbst losgehen. Dabei gilt es vor allem, sich diesen fünf Disziplinen zu widmen:




  • Licht. Im Herbst ist es oft trüb und düster, Nebel kann sich bilden und Wildtiere kreuzen plötzlich die Fahrbahn. Der Fahrer muss sich in der dunklen Jahreszeit hundertprozentig auf die Beleuchtung verlassen können. Einstellung und Funktionstüchtigkeit der Lichtanlage sollte daher von einer Fachwerkstatt geprüft werden.
  • Sicht. Im Herbst sind die Sichtverhältnisse oft schlecht, die Sicht sollte nicht auch noch durch dreckige Scheiben zusätzlich getrübt werden. Saubere Scheiben beschlagen zudem weniger schnell. Also: Eine gründliche Reinigung der Scheiben von innen ist Pflicht. Aber auch außen muss es stimmen. Daher sollten nicht mehr einwandfrei funktionierende Wischblätter aufs Altenteil geschickt werden.
  • Batterie. Bei Kälte muss die Autobatterie (Link zum Text über Autobatterien setzen) mehr leisten als bei milden Temperaturen. Älteren Modellen, die mehr als vier Jahre auf den Buckel haben, kann da im wahrsten Sinne des Wortes der Saft ausgehen. Es empfiehlt sich, die Batterie auf ihre Leistungsfähigkeit zu checken, am besten macht das ein Fachmann. Wer für den Fall der Fälle gewappnet sein will, kann außerdem Starthilfekabel im Kofferraum deponieren.
  • Reifen. Im Oktober wird es langsam Zeit, die Winterreifen (Link zum Text über Winterreifen setzen)aus der Versenkung hervorzuholen. Die gesetzlich vorgeschriebene Mindestprofiltiefe beträgt 1,6 Millimeter. Der ADAC rät aber, aus Sicherheitsgründen Reifen mit mindestens vier Millimetern Profiltiefe zu wählen. Außerdem sollten Winterreifen höchstens sechs Jahre lang verwendet werden, danach sind neue fällig.
  • Frostschutz. Frostschutz sollte nicht erst eingefüllt werden, wenn das Thermometer schon Minusgrade anzeigt. Friert die Flüssigkeit im Kühlkreislauf ein, drohen nämlich Motorschäden. Wichtig: Das verwendete Frostschutzmittel muss für das jeweilige Fahrzeug freigegeben sein, entsprechende Infos finden sich in der Bedienungsanleitung des Autos.  Außerdem gilt es, das richtige Mischverhältnis einzuhalten. Unverdünntes Frostschutzmittel bieten keinen besseren, sondern schlechteren Schutz vor Frost.


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