Saft und Kraft für den Motor – Was Sie über Autobatterien wissen müssen

Alles zu Thema Autobatterien erfahren Sie hier. Wir nähern uns der Jahreszeit, in der unzählige Autofahrer ihre Batterie verfluchen. Gerade bei kalten Temperaturen machen Autobatterien schlapp – manchmal aus Altersschwäche, manchmal  aufgrund mangelnder Wartung. Was Sie über Kauf und Pflege einer Autobatterie wissen müssen, verrät Jawoll Ihnen hier!

Das müssen Sie beim Kauf beachten

Sie werden unterkühlt und überhitzt, geschüttelt und gerührt: Autobatterien sind Verschleiß unterworfen und irgendwann geben sie ihren Geist auf. Die durchschnittliche Lebenserwartung beträgt fünf bis sechs Jahre – dann hilft auch ein Ladegerät nur noch kurzfristig und eine neue Batterie muss her. Dabei gilt es einige Punkte zu beachten:

Schauen Sie zuallererst in der Bedienungsanleitung Ihres Fahrzeugs nach. Hier finden Sie eventuelle Vorgaben des Herstellers bezüglich einer neuen Starterbatterie. Befolgen Sie unbedingt diese Vorgaben! Achten Sie auf wichtige Merkmale der alten Batterie und schauen Sie nach, wie die Angaben für Spannung (in Volt, V), Kaltstartleistung (in Ampere, A) und Nennkapazität (in Amperestunden, Ah) ausfallen. Wenn Sie Ihrer bisherigen Batterie zufrieden waren, halten Sie sich an diese Angaben. Wichtig ist außerdem, dass die neue Batterie zu den Anschlüssen und auf die Abmessungen für die Halterung in Ihrem Wagen passt. Neue Batteriemodelle besitzen oft eine European Type Number (ETN): Diese Nummer beschreibt Nennspannung, Kaltstartstrom, Kapazität, Bauform und Lage der Pole. Batterien mit identischer ETN können Sie problemlos miteinander austauschen.

  • Welcher Batterietyp?

Kalzium (Ca+/Ca-): Dieser Batterietyp wird mittlerweile in einem Großteil der Neuwagen verbaut. Sie zeichnen sich durch geringen Wasserverbrauch und niedrige Selbstentladungsrate aus. Kalzium-Batterien eignen sich besonders für den Einbau im Motorraum, wo hohe Temperaturen herrschen, oder an schwer zugänglichen Stellen. Ein Nachteil – gerade für Auto mit Start-Stopp-Funktion – ist die geringe Zyklenfestigkeit. Das bedeutet, die Batterie übersteht weniger Lade- und Entladevorgänge.

Low Antimon (Antimon+/Antimon-): Diese Batterien verfügen über eine hohe Zyklenfestigkeit, verbrauchen aber deutlich mehr Wasser. Sie werden kaum noch als Starterbatterie verwendet.

Hybrid (Antimon+/Ca-): Hybrid-Batterien aus Antimon und Kalzium verbrauchen im Vergleich zu reinen Kalzium-Batterien mehr Wasser, hin und wieder müssen Sie also destilliertes Wasser nachfüllen. Dafür ist die Hybridbatterie zyklenstärker als die Kalzium-Variante.

  • Befüllt oder trocken?

Im Handel werden sowohl fertig befüllte und geladene Batterien als auch trocken vorgeladene Batterien angeboten. Letzterer Typ erreicht erst nach einigen Be- und Entladungen seine volle Leistung. Im Normalfall greifen Sie zur befüllten Batterie; nur wenn Sie einen eher seltenen Batterietyp benötigen und diesen unter Umständen lange lagern müssen, bietet sich die Trocken-Variante an.

Das müssen Sie bei der Pflege beachten

Pflege der Autobatterie: Das sollten Sie wissen. Auch wenn die meisten Batterien heute mit den Prädikat „wartungswarm“ und „wartungsfrei“ geliefert werden, schadet ein gelegentlicher Blick unter die Haube und auf den Akku nicht.
Achten Sie darauf, dass die Batterie stets sauber und trocken ist. Andernfalls können sich Kriechströme bilden, die den Akku zusätzlich entladen. Die Kabelanschlüsse an den Batteriepolen sollten regelmäßig auf festen Sitz überprüft werden. Sind die Anschlüsse verschmutzt, reinigen Sie diese und streichen sie sparsam mit speziellem Polfett ein. Die Batterie muss fest in ihrer Halterung sitzen, ziehen Sie andernfalls die Schrauben nach. Ist die Batterie mechanisch beschädigt oder undicht, dann muss sie sofort ausgetauscht werden!

Für Starterbatterien mit Verschlussstopfen gilt: regelmäßig Flüssigkeitsstand überprüfen, eventuell mit destilliertem Wasser bis zur Maximum-Marke auffüllen. In der warmen Jahreszeit ist ein gewisser Wasserverbrauch normal. Ist die Batterie allerdings auffällig „durstig“, könnte die vom Regler gelieferte Ladespannung zu hoch sein. Suchen Sie in diesem Fall eine Fachwerkstatt auf.

Batterien ohne Verschlussstopfen gehören zu den sogenannten wartungsfreien Typen, den Flüssigkeitsstand brauchen Sie bei diesen Batterien nicht checken. Die Autowerkstatt überprüft hier im Rahmen der regelmäßigen Kundendiensttermine die Alterung und das Ladeverhalten.

Passend aus unserem Sortiment

Jawoll führt nicht nur jede Menge nützliches Autozubehör, sondern auch preisgünstige und hochwertige Autobatterien – damit kommt Ihr Auto nicht so schnell ins Stottern! Überzeugen Sie sich online oder in einer unserer Filialen vom großen Jawoll-Angebot!
 

Fotos:
Thinkstock, iStock, Dmitry Dedyukhin
Thinkstock, iStock, Alina Solovyova-Vincent