Safety first: Sicher arbeiten in der Hobbywerkstatt

Viel Spaß beim Ihrem Hoby- hier gibt's Tipps für Ihre Sicherheit. Der Aspekt Arbeitssicherheit im eigenen Hobbykeller ist nicht zu unterschätzen: Statistiken zeigen, dass durchschnittlich alle sechs Sekunden ein Unfall im eigenen Heim passiert – Hobbytüftler und Heimwerker sind besonders oft unter den Betroffenen. Verletzungen an den Händen sind am häufigsten, gefolgt von Kopf- und Beinverletzungen. Prävention ist folglich wichtig – hier im Jawoll-Magazin gibt‘s dazu wichtige Tipps und Hinweise.
 
 
 
Generell gilt: Man sollte sich in der eigenen Hobbywerkstatt im Idealfall genauso professionell verhalten wie der Handwerker in seinem Beruf! Das beschränkt sich nicht nur auf die sichere Handhabung von Werkzeugen und -materialien, sondern auch auf die Arbeitskleidung und den Arbeitsplatz. So ist es je nach Art der Arbeit ratsam, Sicherheitsschuhe zu tragen, eine Schutzbrille und gegebenenfalls einen Gehörschutz. Vom guten alten Arbeitskittel ist eher abzuraten, da sich Sägeblätter oder Bohrer in ihm verfangen können. Wichtig ist ebenfalls eine ausreichende Beleuchtung: Sie sollten immer genau sehen können, was Sie auf der Arbeitsplatte oder an der Werkbank anpacken.       

Wichtig: Professionelles Handling von Werkzeugen

Sicheres Werkzeug Grundsätzlich sollten Sie nur Gerätschaften benutzen, die den VDE-Bestimmungen entsprechen. Leitungen und Stecker werden vor Arbeitsbeginn einer Sichtprüfung unterzogen, um eventuelle Schäden festzustellen. Steckdosen sollten mit einem FI-Schutzschalter gesichert sein, und bei einer Arbeitspause oder einer Störung ist stets der Netzstecker zu ziehen.

Beim Hantieren mit einer Kreissäge ist Folgendes zu beachten: Sie sollte nur mit Schutzabdeckung und Spaltkeil benutzt werden sowie eine Zuführvorrichtung besitzen. Beim Zuschneiden schmaler Leisten ist ein Schiebestock zu verwenden, und Sägespäne dürfen nie bei laufender Säge entfernt werden.

Bei der Arbeit mit einer Bohrmaschine wird das Gerät immer mit beiden Händen festgehalten. Wenn in Beton, Putz oder Stein gebohrt wird, ist das Anlegen der Schutzbrille ein absolutes Muss. Wer Löcher in Kleinteile bohren will, muss diese in einem Schraubstock fixieren. Bei Handwerkzeugen sollten Sie schon beim Kauf auf eine gute Qualität und eine ergonomische Griffform achten. Die Werkzeuge werden stets in Griffweite ordentlich aufbewahrt. Eine Zweckentfremdung der Werkzeuge ist zu vermeiden – also nie einen Schraubenzieher als Stemmwerkzeug missbrauchen oder eine Zange als Schraubenschlüssel: Neben der Verletzungsgefahr können auch die Werkzeuge dabei Schaden nehmen.

Sicherer Umgang mit Leitern

Der wichtigste Hinweis zuerst: Bierkisten, Tische oder Stühle sind keinesfalls als Leiter-Ersatz zu benutzen – die Gefahr eines Sturzes ist zu groß. Bereits bei der Anschaffung ist darauf zu achten, dass die Leiter sicherheitsgeprüft ist und vor allen Dingen einen Spreizschutz besitzt. Vor jeder Benutzung sollte sie einer kurzen Sichtprüfung unterzogen werden – sind die Gelenke, Sprossen und Holme in einem einwandfreien Zustand? Die Leiter wird immer auf einen ebenen, festen Untergrund gestellt und nur mit festem Schuhwerk betreten. Dabei sollten Sie nie höher als bis zur vorletzten Sprosse steigen. Auf der Leiter sollte der Arbeitsbereich nur bis auf Armeslänge reichen – beugen Sie sich niemals über die Leiter hinaus. Weitergehende Sicherheits-Tipps zum Thema Leiter lesen Sie übrigens hier!

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Fotos:
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