Pleiten, Pech und Pannen – Die Top 10 der Autopannen und wie Sie sich verhalten!

Pleiten, Pech und Pannen – Die Top 10 der Autopannen und wie Sie sich verhalten!Vier Millionen Mal mussten die „Gelben Engel“ vom ADAC im Jahr 2013 ausrücken und bei liegengebliebenen Autofahrern Erste Hilfe leisten – das bedeutet einen Zuwachs von einem Prozent gegenüber dem Vorjahr. Laut ADAC war die lange Kälteperiode zu Beginn des Jahres für den Anstieg verantwortlich – gerade Probleme mit der Starterbatterie häufen sich bei dieser Witterung. Nach einer aktuellen Umfrage des forsa-Instituts haben 51 Prozent der deutschen Autofahrer schon einmal eine Panne erlitten. Dies sind die Top 10 der Autopannen:


10. Defekte Kabel

Der Marder war der Mörder! Vier Prozent der Autofahrer wurde schon einmal von einem defekten Kabel an der Abfahrt gehindert. Meistens haben dann Marder das Zündkabel, eine Stromleitung oder einen Kühlwasserschlauch durchgebissen. Vom schnöden Kabelmord sind die Autofahrer betroffen, die ihren Wagen draußen parken. Abhilfe sollen Kabelschutz, Elektroschocker und Ultraschall-Geräte liefern.

9. Keine Kühlflüssigkeit

Ebenfalls vier Prozent der deutschen Autobesitzer mussten ihre Fahrt schon einmal wegen eines leeren Kühlwasserbehälters unterbrechen. Fahrzeuge verlieren normalerweise nicht auf einen Schlag große Mengen an Kühlflüssigkeit: Schuld sind meist undichte Stellen an Schlauch oder Kühler. Achtung: Bildet sich weißer Rauch, deutet dies meistens auf ein Problem an der Zylinderkopfdichtung hin.

8. Leerer Tank

Die ärgerlichste aller Pannen – weil sie auch die am leichtesten vermeidbare ist. Aber: Fünf Prozent der Befragten sind schon einmal mit leerem Tank liegengeblieben. Auf der Autobahn kostet diese Panne nicht nur Zeit und Nerven, sondern auch 30 Euro: Im Auge des Gesetzgebers ist Treibstoffmangel eine „vermeidbare Verkehrsbehinderung“.

7. Defekte Elektronik
Autopanne_2_resizedDer Teufel steckt im Detail – oder in der Elektronik: Fünf Prozent der Umfrageteilnehmer sind schon einmal mit einem Fehler in der Bordelektronik liegengeblieben. Da nützt auch der Blick unter die Haube meist nichts, die hochkomplizierte Computertechnik ist ein Fall für die Werkstatt.




6. Defekter Keilriemen

Weitere fünf Prozent der Autofahrer mussten sich schon einmal mit einem gerissenen Keilriemen auseinandersetzen. Die Zeiten, in denen man den Keilriemen provisorisch mit einer Nylonstrumpfhose ersetzen konnte, sind leider vorbei, da die Motoren heute komplexer verbaut sind.

5. Defekte Zündanlage

Sieben Prozent der Befragten hatten schon das „Vergnügen“, beim Anlassen einem röchelnden Motor zuzuhören – klares Anzeichen für eine defekte Zündanlage. Regelmäßiges Wechseln der Zündkerzen schafft Abhilfe; ein Eingriff, den viele Autobesitzer auch selbst durchführen können!

4. Defekte Lichtmaschine

Weitere sieben Prozent blieben schon einmal mit einer defekten Lichtmaschine liegen. Anzeichen hierfür sind: Die Batterie ist extrem schnell leer, der Wagen springt gar nicht erst an oder bleibt während Fahrt stehen und lässt sich dann nicht mehr starten. Vor längeren Fahrten sollten Sie daher immer die Lichtmaschine überprüfen lassen.

3. Leere Batterie

Gerade in der kalten Jahreszeit geht vielen Autobatterien die Puste aus – zehn Prozent der Umfrageteilnehmer können ein Lied davon singen. Fürs Erste behelfen sich viele Fahrer mit dem Überbrücken, aber manchmal muss eine neue  Batterie her.

2. Motorschaden

Für viele Autofahrer der GAU – Motorschaden, das war’s! In einigen Fällen lässt sich das Triebwerk in der Werkstatt reparieren oder überholen, oft genug kann nur noch das Ableben festgestellt werden. Ein neuer Motor kostet schnell mal Tausende von Euro; hier gilt es sorgfältig abzuwägen, ob sich diese Anschaffung für den eigenen Wagen noch lohnt. 23 Prozent der Autofahrer haben diesen Albtraum schon einmal erlebt.

1. Platter Reifen

Bei fast einem Viertel aller Befragten (24 Prozent) war der Reifen schon einmal platt – Platz 1 bei den Autopannen! Für viele Fahrer eine Horrorvorstellung: Bei voller Fahrt platzt der Reifen! Halten Sie in diesem Fall das Lenkrad fest, fahren Sie weiter geradeaus und bremsen dabei gefühlvoll. Das Auto ist auch mit geplatztem Reifen zumeist noch kontrollierbar. Reduzieren Sie nach und nach die Geschwindigkeit und fahren Sie rechts an den Straßenrand.

H2: Immer an die Warnweste denken!

Seit Juli 2014 besteht in Deutschland Warnwestenpflicht. In allen Fahrzeugen muss eine gelbe oder orangene Warnweste vorhanden sein – Ausnahmen sind Motorräder und Roller. Beim Aufstellen des Warndreiecks, beim Reifenwechsel oder auf dem Weg zur Notrufsäule muss diese Weste getragen werden. Mit diesem leuchtend-grellen Textil soll der Träger bis zu fünfmal früher wahrgenommen werden.

Panne auf der Autobahn – Das ist zu beachten

    Autopanne_3_resized

  • Sobald sich Anzeichen für einen Defekt am Auto bemerkbar machen, steuern Sie den Standstreifen an. Ist keiner vorhanden, halten Sie so weit wie möglich am Fahrbahnrand.
  • Schalten Sie die Warnblinkanlage am Fahrzeug ein.
  • Ziehen Sie vor dem Aussteigen die Warnweste an – sowohl tagsüber als auch nachts.
  • Stellen Sie das Warndreieck mindestens 150 Meter hinter dem Fahrzeug auf, besser sind 200 Meter. Hinter Kurven oder Kuppen wählen Sie lieber noch größere Abstände.
  • Rufen Sie per Handy oder an einer der Notrufsäulen, die alle zwei bis vier Kilometer zu finden sind, Hilfe. Um zur nächsten Säule zu gelangen, folgen Sie einfach den schwarzen Richtungspfeilen auf den weißen Begrenzungspfählen am Fahrbahnrand.

Passend aus unserem Sortiment

Vorsorge ist besser als Nachsorge – das gilt auch und besonders für Ihr Automobil. Bei Jawoll finden Sie nicht nur Autobatterien, sondern auch viel Zubehör, mit dem Sie Pannen verhindern beziehungsweise beheben können. Besuchen Sie uns!
 

Fotos:
Thinkstock, iStick, Anan Kaewkhammul
Thinkstock, iStock, william87
Thinkstock, iStock, GregorBister