Pflege wohl: Die 12 besten Tipps für die Autopflege

Pflege wohl: Die 12 besten Tipps für die Autopflege

Wer sein Fahrzeug regelmäßig pflegt, erfreut sich nicht nur eines sauberen Gefährts – sondern beugt gleichzeitig vermeidbaren Werkstattbesuchen vor. Auch eine umsichtige Fahrweise lässt das Auto länger leben und schont den Geldbeutel. Bahn frei für die zwölf ultimativen Autopflege-Tipps von Jawoll.

autopflege2Gut gepflegt ist länger gelebt!

Keine Angst, Sie müssen Ihr Fahrzeug nicht jedes Wochenende einer Grundreinigung unterziehen. Aber ein paar regelmäßige Pflege- und Wartungsmaßnahmen lohnen sich – Ihr Auto wird es Ihnen danken. So halten Sie das Fahrzeug tipptopp in Schuss:

  • Lack reinigen und schützen. Hartnäckig hält sich das Gerücht, dass eine Schmutzschicht vor Lackschäden schützt – das Gegenteil ist der Fall. Also: regelmäßig in die Waschstraße und zusätzlich ab und zu Autowachs auftragen. Das ist mindestens zweimal im Jahr Pflicht, nämlich vor und nach der Winterzeit, in der der Lack besonders beansprucht wird. Faustregel: Perlt das Wassern in runden Tropfen vom Lack ab, ist der Schutz noch in Ordnung.
  • Kunststoffe und Gummidichtungen pflegen. Kunststoffflächen im Innenraum altern und bleichen aus, Gummidichtungen können porös werden. Daher sollten auch sie regelmäßig gereinigt und anschließend mit einem Pflegemittel behandelt werden. Für die Dichtungen gibt es spezielle Pflegestifte auf Silikon- oder Hirschtalgbasis, für Armaturenbrett, Türverkleidungen und Bedienelemente aus Kunststoff empfehlen sich antistatische Pflegemittel, damit das Plastik künftig weniger Staub anzieht.
  • Öl kontrollieren und wechseln. Wird der Motor nicht ausreichend geschmiert, nimmt er Schaden. Idealerweise sollte der Ölstand alle 14 Tage kontrolliert werden – und nicht erst, wenn die Warnleuchte Alarm schlägt. Ein regelmäßiger Ölwechsel ist ebenfalls Pflicht, am besten hält man sich dabei an die Vorgaben des Autoherstellers. Welches Öl das richtige ist, steht im Handbuch.
  • Zahnriemen kontrollieren und wechseln. Was für das Motoröl gilt, gilt erst recht für den Zahnriemen. Denn wenn er während der Fahrt reißt, reißt er zumeist den Motor mit in den Abgrund. Und das wird teuer. Autofahrer sollten sich daher genau an die Vorgaben des Autobauers halten und zusätzlich den Riemen regelmäßig kontrollieren.
  • Reifendruck kontrollieren. Fehlt den Reifen Luft, erhöht sich nicht nur der Benzinverbrauch. Bei höheren Geschwindigkeiten können sich die Reifen stark erwärmen. Im schlimmsten Fall platzt ein Reifen – und das kann bös‘ ins Auge gehen. Wer alle 14 Tage und vor langen Fahrten an der Tankstelle den Reifendruck checkt, fährt auf der sicheren Seite.
  • Regelmäßig zur Inspektion. Wie oft ein Fahrzeug zur Inspektion muss, lässt sich nicht pauschal sagen. Bei modernen Wagen gibt der Bordcomputer rechtzeitig Bescheid, Fahrer älterer Autos sollten sich an die Vorgaben des Herstellers halten. Regelmäßige Werkstattbesuche erhöhen nicht nur die Lebensdauer, da sie möglichen Schadensquellen auf die Spur kommen, sondern auch den Wiederverkaufswert des Fahrzeugs.

autopflege1Mit der richtigen Fahrweise Schäden vorbeugen

Mit Vollgas auf die rote Ampel zu brettern und voll in die Eisen gehen, den Kantstein ohne Rücksicht auf Verluste nehmen: Klar, kann man machen – aber ziemlich sicher ist dann auch das Auto schneller hinüber. Eine umsichtige Fahrweise erhöht dagegen die Chancen auf ein langes Autoleben und senkt nebenbei auch noch den Spritverbrauch.

  • Motor warm fahren. Motor und Öl brauchen ein Weilchen, um auf Betriebstemperatur zu kommen. Daher gilt: den Motor auf den ersten zehn Kilometern mit niedriger Drehzahl warm fahren, ansonsten droht Verschleiß. Drehzahlen von mehr als 2500 Umdrehungen pro Minute (U/min) sollte man anfangs vermeiden.
  • Kurzstrecken vermeiden. Mit dem Auto zum Briefkasten – das muss nicht sein. Häufige Kurzfahrten erhöhen den Verschleiß, kurze Strecken lassen sich auch zu Fuß oder per Fahrrad bewältigen – das Auto wird es danken.
  • Hohe Drehzahlen vermeiden. Nicht nur bei kaltem Motor, sondern generell gilt: hohe Drehzahlen gleich hoher Verschleiß. Drehzahlen bis 3500 U/min sind in Ordnung, darüber sollte es möglichst nicht allzu oft gehen.
  • Vorausschauend fahren. Augen auf im Straßenverkehr: Wer rechtzeitig vom Gas geht, statt der roten Ampel entgegenzurasen und dann stark zu bremsen, schont seinen Geldbeutel und die Umwelt – und senkt den Verschleiß bei Bremsen und Antriebsstrang.
  • Entspannt schalten. Ruppiges Schalten ist Gift fürs Getriebe, daher lautet die Devise: langsam, sauber und mit Gefühl kuppeln und schalten. Und den Fuß nicht zum Dauergast auf dem Kupplungspedal machen.
  • Tempo runter bei Unebenheiten. Kantsteine, Bodenwellen und Schlaglöcher mit Karacho nehmen: Das mag manch einer sportlich finden – doch Stoßdämpfer, Achslager
    und Reifen können dabei Schaden nehmen. Bei Unebenheiten und Straßenschäden gilt es, das Tempo kräftig zu drosseln und besonders vorsichtig zu fahren.

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Mit den zwölf Jawoll-Tipps für ein langes Autoleben fahren Sie günstiger – auf kurze Sicht, weil der Spritverbrauch sinkt, und auf lange Sicht, weil das Risiko von Werkstattbesuchen sinkt. Günstig fahren Sie auch mit den wechselnden, besonders preiswerten Autozubehör-Angeboten von Jawoll. Besuchen Sie doch einmal unseren Online-Shop oder eine der mehr als 50 Filialen.
 

Fotos:
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