Let the Sunshine In – Solarenergie fürs eigene Haus

Auch wenn die staatliche Förderung für Solaranlagen zurückgefahren wurde, kann sich die Errichtung einer Solaranlage auf dem eigenen Dach immer noch lohnen. Denn eines steht fest: Die Energiepreise werden auf absehbare Zeit hin weiter steigen. Jawoll verrät Ihnen hier, wie Sie Sonnenenergie für den Eigengebrauch einfangen können.

SonnenenergieVerschiedene Verwendungszwecke

Hausbesitzer, die mit dem Gedanken spielen, Sonnenenergie zu nutzen, sollten als erstes vor allem zwei Dinge tun: sich umfassend informieren und alles genau durchrechnen. So stellt sich zunächst die Frage, wofür die gespeicherte Sonnenenergie genutzt werden soll: zur Stromerzeugung oder für Warmwasser und Heizung. Denn für diese Verwendungszwecke bedarf es unterschiedlicher Anlagen: Photovoltaik-Module für Strom und solarthermische Kollektoren für Heizung, Waschen und Duschen. Grundsätzlich ist es natürlich möglich, beide Systeme zu installieren – vorausgesetzt die zur Verfügung stehende Dachfläche ist groß genug. Da jedoch beide Anlagen eine größere Investition darstellen, entscheiden sich Hausbesitzer in der Regel für eine Technik. Wissenswert ist hier noch, dass auch für Eigenverbrauch produzierter Strom staatlich gefördert wird und überschüssiger Strom verkauft werden kann. Wärme aus privaten Solarthermie-Anlagen hingegen dient allein dem eigenen Bedarf.

Wo platziere ich die Anlagen und wie viel Fläche wird benötigt?

Die Anlagen können auf Dachflächen von Haus, Garage oder sogar Car-Port installiert werden. Idealerweise werden die Aufbauten auf eine unverschattete Südseite gesetzt, Süd-Ost- und Süd-West-Lagen sind auch noch akzeptabel. Eine Dachneigung von 30 Grad gilt als optimal, aber alles zwischen 20 und 60 Grad liefert brauchbare Resultate. Auch Flachdächer lassen sich mit Kollektoren bestücken. Gut zu wissen: Photovoltaik-Anlagen benötigen erheblich mehr Platz als Solarthermie-Anlagen – Durchschnittswerte für einen 4-Personen-Haushalt sind ungefähr neun bis zwölf Quadratmeter bei Solarthermie und 30 bis 40 Quadratmeter bei Photovoltaik.

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Was kostet es und wo gibt es Fördermittel?

Ausgehend von einem Einfamilienhaus muss für eine Photovoltaik-Anlage grob 10.000 Euro bezahlt werden. Bei Solarthermie-Anlagen reicht die Preisspanne von 3.000 bis zu 12.000 Euro – je nachdem, welche Funktionen die Anlage haben soll. Hinzu kommen Wartungs- und Betriebskosten, die bei Solarthermie jedoch wesentlich niedriger als bei Photovoltaik sind. Trotzdem rechnet sich Solarthermie erst nach einigen Jahren. Außer einem einmaligen Zuschuss bei der Anschaffung gibt es hier, im Gegensatz zur Photovoltaik, keine weiteren Fördermittel während der Betriebszeit. Über die verschiedenen Fördermöglichkeiten informiert die Website des Bundesverbands Solarwirtschaft (www.solartechnikberater.de). Dort finden sich neben einem Glossar auch Suchmöglichkeiten für Technikberater und Handwerker. Apropos Handwerker: Wer über etwas handwerkliches Geschick verfügt, kann bei Jawoll in der Kategorie Heimwerken günstig Solarmodule kaufen und diese dann selbst montieren – das spart wieder jede Menge Geld!
 

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