The Heat Is On – Die 10 besten Hitze-Tipps für Autofahrer

hitzetipps1Nicht nur der Winter stellt besondere Anforderungen an Autofahrer. Der Sommer hat ebenfalls seine Tücken – wenn im Wagen Temperaturen wie im Backofen herrschen, können auch besonnene Zeitgenossen unkonzentriert und aggressiv werden. Jawoll hat die zehn besten Tipps für’s Autofahren an heißen Tagen zusammengestellt.




Diese Tipps verschaffen Abkühlung


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  • Klimaanlage

So eine Klimaanlage ist eine feine Sache – sollen doch draußen alle nach Luft japsen, im Auto ist es herrlich kühl! Aber: Der ADAC rät, die Differenz zwischen Innen- und Außentemperatur nicht größer als sechs Grad Celsius werden zu lassen. Andernfalls drohen Kreislaufprobleme und Erkältungen. Auf Kurzstecken können Sie auf die Klimaanlage verzichten und das Fenster öffnen, das spart Kraftstoff. Die Luftauslässe der Klimaanlage richten Sie nur auf bekleidete Körperpartien – sonst können Sie sich schnell eine Erkältung einfangen.

  • Durchlüften

Vor dem Start sollten Sie bei stark aufgeheiztem Innenraum alle Türen öffnen und für Durchzug sorgen. Das empfiehlt sich übrigens auch bei vorhandener Klimaanlage. Vorsicht ist allerdings geboten, wenn man während der Fahrt die Seitenfenster aufreißt, um Fahrtwind ins Auto kommen zu lassen. Die Zugluft kann für einen steifen Nacken oder Erkältungen sorgen. Außerdem steigt der Geräuschpegel erheblich, das sorgt bei manchen Fahrern für zusätzlichen Stress.

  • Parken

Ein schattiges Parkplätzchen ist natürlich Gold wert – bedenken Sie aber, dass die Sonne wandert. Wenn Sie in der prallen Sonne parken müssen, helfen silberbeschichtete Matten auf der Windschutzscheibe – sie reflektieren die Sonnenstrahlen und das Innere des Autos erhitzt sich nicht ganz so stark. Alternativ kann ein Sonnenschutzkarton an der Innenseite der Scheibe angebracht werden.

  • Tanken

Tanken Sie den Wagen bei hohen Temperaturen nicht randvoll: Kraftstoff dehnt sich in der Hitze aus (bei 50 Liter um etwa einen Liter). Das Benzin kann dann über Tankdeckel oder Entlüftungsrohr auslaufen und sich im Extremfall beim Losfahren entzünden.

  • Getränke

Bei großer Hitze muss der Flüssigkeitsverlust ausgeglichen werden, ansonsten kann es Kreislaufprobleme geben. Auf langen Fahrten kommen die Flaschen am besten in eine Kühltasche. Vermeiden Sie allerdings eiskalte Getränke, auch wenn sie noch so verlockend sind – dadurch schwitzen Sie nur noch mehr. Wasser, Saftschorlen oder Kräutertee haben sich bei Hitze als ideale Durstlöscher erwiesen.

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  • Pausen

Bei langen Fahrten regelmäßig Pausen einlegen – das gilt erst recht für Touren in Affenhitze! Ein paar Dehn- und Streckübungen sorgen dafür, dass Sie im Anschluss entspannt weiterfahren.



  • Unfallgefahr

Ein paar Zahlen: Untersuchungen haben ergeben, dass bei 27 Grad Außentemperatur die durchschnittlichen Unfallzahlen in Ortschaften um sechs Prozent ansteigen, bei 32 Grad um 13 Prozent. 37 Grad bedeuten sogar eine Zunahme von 33 Prozent. Zwar gelten die Zahlen vorwiegend für Autos ohne (oder mit ausgeschalteter) Klimaanlage, aber an heißen Tagen sinkt insgesamt die Konzentration am Steuer.

  • Hitzestress

Hohe Temperaturen sorgen für Stress – das Herz schlägt schneller, viele reagieren nervös oder aggressiv. So wächst die Gefahr von Fahrfehlern und von Unfällen. Experten halten das Fahren in einem überhitzten Auto für ähnlich riskant wie betrunken fahren.

  • Kleidung

Tragen Sie am besten legere Kleidung aus Naturfasern und packen Sie eventuell noch einen Satz Kleidung zum Wechseln ein. Was die Schuhe betrifft: Zwar ist das Tragen von Flip-Flops hinterm Steuer ebenso wenig verboten wie Barfuß-Fahren. Sollten Sie dann aber in einen Unfall verwickelt werden, kann die Versicherung Ihnen eine Mitschuld anlasten und Sie bleiben eventuell auf den Kosten sitzen.

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  • Kinder und Hunde

Damit die Fahrt für kleine Mitreisende erträglicher wird, bringen Sie an den hinteren Seitenfenstern Sonnenschutzblenden an. Und lassen Sie Kinder und Hunde niemals im abgestellten Wagen zurück, die rasch ansteigende Temperatur im Innenraum kann schnell lebensgefährlich werden. Bei direkter Sonneneinstrahlung kann das Thermometer um einen Grad pro Minute aufheizen. 70 Grad sind dann schnell erreicht, eine solche Hitze kann zum Kreislaufkollaps oder zu einer Ohnmacht führen.

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