Alles über Pkw-Anhänger

Pkw-Anhängr sind praktisch für den Transport verschiedenster Güter. Ob Abtransportieren von Gartenabfällen und Bauschutt, Umzüge oder der Einkauf von sperrigen Möbelstücken – ein Pkw-Anhänger ist eine nützliche Sache. Aber vor dem Kauf beziehungsweise der Verwendung sind einige Dinge zu klären. Jawoll sagt, welche das sind.

Voraussetzungen für das Fahren mit Anhänger

Welche Führerscheinklasse für welche Anhänger nötig sind und welche Gewichtsgrenzen dabei sowohl für die Anhängerkupplung wie für den Anhänger selbst gelten, erfahren Sie hier. Grundsätzlich gilt für Fahrten mit dem Anhänger eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 80 km/h. Auf Autobahnen und Kraftfahrstraßen sind laut Gesetzgeber 100 km/h erlaubt, wenn die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind:

  • Das Zugfahrzeug ist mit ABS ausgestattet
  • Der Anhänger selbst ist für eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h geeignet
  • Die Reifen des Anhängers sind für eine Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h ausgelegt und nicht älter als sechs Jahre

Welche Anhängertypen gibt es?

Kleine Anhänger für Pkws sind praktisch. Grundsätzlich lassen sich Anhänger in Ein- und Zweiachser trennen. Zudem bieten viele Anhängermodelle Zusatzfunktionen wie eine kippbare Ladefläche (zu einer oder zu mehreren Seiten). Mittels geeigneter Zusatzausstattung können Anhänger auch für den Transport bestimmter Gegenstände – etwa Motorräder – optimiert werden.




Weiterhin ist zwischen gebremsten und ungebremsten Modelle zu unterscheiden. Anhänger mit einem maximalen Gesamtgewicht von 750 Kilogramm benötigen keine Bremse – das Zugfahrzeug übernimmt die zusätzliche Bremslast. Dabei ist zu beachten: Der Bremsweg des Zugfahrzeugs verlängert sich, zudem werden dessen Bremsen stärker belastet und schneller abgenutzt.

Gebremste Anhänger hingegen verfügen über eine eigene Bremsvorrichtung – entweder eine Auflaufbremse oder eine Druckluftbremse. Bei einem Gewicht von bis zu 3,5 Tonnen sind Anhänger mit einer Auflaufbremse ausgestattet: Jeder Bremsvorgang übt Druck auf die Anhängerkupplung aus und löst die Auflaufbremse aus. So drückt der Anhänger zwar immer noch in Richtung Pkw, ein großer Teil des Drucks wird aber durch die Bremse aufgefangen. Druckluftbremsen wiederum sind meistens an Lkw-Hängern zu finden, wobei eine zusätzliche Bremsleitung vom Zugfahrzeug an den Hänger montiert werden muss.

Weitere Ausstattungsmerkmale

Durch eine Antischlingerkupplung des Anhängers kann die Fahrstabilität insgesamt erhöht werden: Hier befinden sich zwischen Anhängerkupplung und Zugvorrichtung (Deichsel) des Anhängers  zusätzliche Beläge, die für eine höhere Reibung sorgen. Durch diese Reibung wird die Gefahr des Ausbrechens und Schlingerns gesenkt. Zudem ist zwischen geschlossenen und offenen Anhängern zu wählen. Geschlossene Hänger – auch Kofferanhänger genannt – sind natürlich dann empfehlenswert, wenn die Ladung nicht nass werden darf.

Wie sichere ich die Ladung?

Die Ladung muss bei der Fahrt gesichert sein – dafür gibt es gesetzliche Regelungen (§§22, 23, 30 Straßenverkehrsordnung, §412 HGB). Je nach Anhängertyp variiert die korrekte Ladungsverteilung, die in der entsprechenden Bedienungsanleitung detailliert beschrieben wird. Auch das richtige Verzurren der Ladung unterscheidet sich je nach Ausstattung – hierfür stehen Verzurrringe oder
-ösen zu Verfügung, die entweder in den Seitenwänden, am Boden oder in den Ecken angebracht sind. Darüber hinaus kann es sich anbieten, die gesamte Ladung mit einem Anhängernetz oder einer Plane abzudecken.

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