Aktion Grünes Auto – So fahren Sie umweltschonender

Umweltschonendes Autofahren schont auch Ihren Geldbeutel. JAwoll erklaert, wie das geht. Nur die wenigsten kommen heute ohne ein Auto aus. Aber: Jede Fahrt belastet die Umwelt. Das heißt jetzt aber nicht, dass man beim Autofahren nicht auch an die Umwelt denken kann. Die Belastung möglichst gering halten, muss die Devise lauten. Und das gelingt durch eine spritsparende Fahrweise. Mit einem entsprechenden Fahrstil verbrauchen Sie bis zu einem Drittel Benzin weniger. So wird nicht nur die Natur geschont, sondern auch der Motor – und die Brieftasche.

So sparen Sie Benzin

Mit ein paar einfachen Maßnahmen können Sie bereits Sprit sparen:

  • Früh hochschalten

Amatur im Auto: Schalten Sie frueh hoch, so schonen Sie Umwelt und Geldbeutel. Fahren Sie möglichst niedrigtourig, d. h. schalten Sie schnell in den höchstmöglichen Gang: Spätestens bei 2.000 Umdrehungen pro Minute (U/min) im Stadtverkehr sollten Sie hochschalten. Bei Tempo 30 schalten Sie in den dritten oder vierten Gang, bei Tempo 50 bis 60 in den vierten oder fünften Gang. Dem Motor schadet eine untertourige Fahrweise übrigens kein bisschen!


  • Vorausschauende Fahrweise

Vorrausschauend Fahren spart bares Geld. Ständiges Anfahren, Beschleunigen und Bremsen erhöhen den Spritverbrauch. Halten Sie daher genügend Abstand zum Vordermann, das erspart viel Gebremse. Wenn vor Ihnen eine Ampel rot wird, gehen Sie vom Gas und rollen darauf zu.



  • Motor nicht warmlaufen lassen

Den Motor warmlaufen zu lassen ist bei den heute gebräuchlichen Fahrzeugen Unsinn – auch im Winter. Die einzige Folge ist ein erhöhter Schadstoffausstoß. Fahren Sie sofort nach dem Anlassen los. Übrigens verstößt das Warmlaufen lassen sogar gegen die Straßenverkehrsordnung: Wegen Lärm- und Umweltbelastung kann Bußgeld verhängt werden.

  • Motor abstellen

Hat der Motor einmal Betriebstemperatur erreicht, können Sie ihn bei Wartzeiten von 20 Sekunden aufwärts (Ampeln, Bahnübergänge) abstellen.

  • Reifendruck regelmäßig prüfen

Prüfen Sie regelmaessig den Reifendruck.Zu niedriger Reifendruck erhöht den Rollwiedersand und somit den Benzinverbrauch. Kontrollieren Sie regelmäßig den Reifendruck an Ihrem Fahrzeug und achten Sie drauf, dass er mindestens der Herstellerempfehlung entspricht. Unter gewissen Umständen empfiehlt es sich sogar, die Empfehlung leicht zu überschreiten – um etwa 0,2 bis 0,5 bar. Aber Obacht: Ein zu hoher Reifendruck vermindert die Haftung und führt zu einem verstärkten Abrieb.

  • Kurzstrecken vermeiden

Etwa ein Drittel aller Fahrten mit dem Auto sind weniger als drei Kilometer lang. Der kurze Weg zum Bäcker lässt sich aber auch mit dem Fahrrad oder zu Fuß erledigen. Bei kaltem Motor sind Benzinverbrauch und Verschleiß besonders hoch.

  • Gewicht und Luftwiderstand reduzieren

Nehmen Sie den Dachgepaecktraeger runter, wenn Sie ihn nicht benoetigen. Ein Dachgepäckträger ist praktisch; allerdings nur, wenn er auch zum Einsatz kommt. Ansonsten verursacht er einen erhöhten Luftwiderstand, und der schlägt sich im Spritverbrauch nieder. Ebenso sollten Sie drauf achten, dass Sie keinen unnützen Trödel im Kofferraum spazieren fahren. Gerade in der Stadt, wo häufiges Anfahren und Abbremsen erforderlich sind, macht sich das durch Mehrverbrauch bemerkbar.

  • Klimaanlage mit Bedacht nutzen

Klimaanlage mit Bedacht benutzen, das spart Geld.Die Klimaanlage, so herrlich sie an heißen Tagen erfrischt, ist ein Benzinfresser: Zwischen 0,3 und 2 Liter Mehrverbrauch an Benzin müssen Sie pro 100 Kilometer einkalkulieren. Setzen Sie daher Ihre Klimaanlage mit Bedacht ein. Das Fahren mit Licht am Tag dagegen führt zwar zu einem leicht erhöhten Kraftstoffverbrauch, bietet aber auch eine erhöhte Sicherheit.


Das können Sie noch tun

Knapp zwei Drittel der deutschen Berufspendler fahren mit dem eigenen Auto zur Arbeit, es sitzen also im Schnitt 1,4 Personen im Wagen. Die Folge: Staus, schlechte Luft, hohe Benzinkosten.  Denken Sie doch einmal über eine Fahrgemeinschaft mit Kollegen nach! Oder steigen Sie probeweise auf Bus und Bahn um. Gerade in Großstädten mit einem dicht ausgebauten Nahverkehrsnetz sind Sie oft schneller und entspannter im Büro als mit dem Auto.

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